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Liebe Leser,

ich möchte heute nur kurz auf einen Vortrag eingehen, den ich im Rahmen einer Einladung an der WHU in Vallendar besuchen durfte. Hier ging es um das Themengebiet „Geld“, wie Geld entstand, wie es sich im Laufe der Jahrhunderte entwickelte und ob der Euro eine Zukunft hat. Nach ein paar einleitenden Sätzen wurde das Schwerpunktthema, der Euro behandelt.

Damals hat man mit Einführung des Euros die großen Hoffnungen gehabt, dass die beteiligten Länder zusammen in eine Richtung marschieren, wie auch schon damals beim Zusammenschluss zur Europäischen Union. Allerdings ist es anders gekommen wie gedacht und die nationale Finanzpolitik der Euroländer hat sich, gerade seit Beginn der Finanzkrise, in verschiedene Richtungen entwickelt. Jedes Land hat aus der Not heraus andere Prioritäten gesetzt und so haben wir eine Schieflage erreicht, aus die wir nicht mehr herauskommen können. Das der Euro scheitern wird, war auch das Resümee des Abends. Die Frage nach dem „wann“ konnte man natürlich nicht beantworten. Doch mit dem Vortragenden, Herr Thomas Meyer, hatte man einen Insider als Redner gefunden.

Welche Möglichkeiten des Handelns haben wir? Zum einen wurde eine Investition in Immobilien klar abgelehnt, da sich der Häuslebauer oder Käufer in zweierlei Hinsicht ein Bein stellt. Er investiert mit seinem Ersparten in Steine und verschuldet sich meist im sechsstelligen Bereich. Somit hat er kaum Reserven und heizt auf der anderen Seite den Immobilienmarkt weiter an, in der Hoffnung einen guten Schnitt zu machen.

Zum anderen wurde die Empfehlung ausgesprochen, in ein Portfolio aus Rohstoffen, Unternehmensbeteiligungen aus international aufgestellten Unternehmen und in einen Gold-ETF zu investieren.

Und auch der Humor blieb bei diesem sehr ernsten Thema nicht auf der Strecke – eine der humorvollen Fragen ans Plenum war:

Wer von Ihnen gibt 680.000.000.000 Euro zu 0% Zinsen an einen kreditunwürdigen und hochriskanten Darlehensnehmer? … Keiner? … Falsch, Deutschland macht es und zwar zu null Prozent in Europa. Die Risikoländer, die davon profitieren, allerdings niemals den Betrag zurückzahlen werden, sind die Südländer. Und das mit unserem Steuergeld!

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Warum wir das machen? Weil es sonst schon zum Crash gekommen wäre. Und sobald Herr Draghi sagt, dass er die Zinsen erhöhen will, kollabiert das System. Von jetzt auf gleich haben wir einen Zins von über 5% und damit sind ganz viele europäischen Staaten pleite. Des Weiteren viele Immobilienbesitzer, die dann die Kredite nicht mehr begleichen können. Der Immobilienmarkt platzt und dies löst weitere Kettenreaktionen aus.

Sie merken liebe Leser, es ist ein Teufelskreis und die EZB kann gar nicht anders, als die Märkte mit Geld zu fluten. Wussten Sie eigentlich, dass es in Schweden und China bereits eine Parallelwährung im Versuch gibt? Eine Kryptowährung, ähnlich dem Bitcoin. Die Staaten bereiten sich also schon auf das Unvermeidliche vor und wir, die Bürger bekommen nur wenig davon mit, denn einer muss ja die Zeche zahlen.

http://derstandard.at/2000048072023/Kaum-mehr-Bargeld-Schweden-bauen-staatliches-Bitcoin

http://www.focus.de/digital/internet/alternative-kryptowaehrungen-im-ueberblick-peercoin-minen-mit-ruecksicht-auf-die-umwelt_id_3689301.html

Dies war nur ein kleiner Anriss eines Themas, das mit Sicherheit viele weitere Seiten füllen könnte. Ich wollte Ihnen auch nur kurz einen Einblick geben und auch zum Nachdenken anregen, damit sich der finanzielle Verlust in Grenzen hält.

Auch sollten Sie weiterhin das Thema „Bargeldverbot“ verfolgen.

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Bleiben Sie wachsamer denn je

Ihr

Carsten Renner

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https://carstenrenner.wordpress.com/2016/01/07/impressum-haftungsausschluss-und-datenschutzausfuhrungen/

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