Dieselhysterie

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Liebe Leser,

egal was Sie von all den Berichterstattungen in den ausgewählten Medien halten, es gibt immer drei Seiten einer Medaille.

Vor Jahren noch als sauber, fortschrittlich und verbrauchsarm, mittlerweile ein Todeskandidat, der Diesel. Seit Wochen schon in den Negativschlagzeilen, die sich übrigens viel besser verkaufen lassen und somit die Auflage steigern und den Lebensunterhalt von Journalisten sichert.

Erst war es nur VW und jeder wusste, wenn es VW ist, dann sind es auch die Anderen. Schummelsoftware, um den CO² Ausstoß geringer zu halten, den Kunden zu täuschen und somit Geld zu verdienen. Es folgten Peugeot, Audi, BMW, Porsche und Mercedes. Die anderen Hersteller versuchen im Schatten zu bleiben, haben allerdings mit Sicherheit auch so ihre Mittel, um das ein oder andere zu vertuschen.

Doch wer hat was davon?

Möglichkeit 1! Glaubt man den Verschwörern, so haben die Mächtigen dieser Welt schon lange Deutschland im Fokus. Eine Schwächung Deutschlands bedeutet eine Schwächung Europas. Erst die Banken, dann die großen Industriezweige. Hmmm, das hat was! Doch ob die Bilderberger oder die Rothschilds dahinter stecken, bleibt uns als Normalbürger wohl ewig verschwiegen.

http://www.boerse-am-sonntag.de/titelthema/artikel/rufmord-an-der-autoindustrie-8741.html

Möglichkeit 2 ist der eigene Staat. Hat er sich doch vor Jahren sehr ehrgeizige Ziele in der Klimaschutzpolitik gesetzt und versucht seitdem praktisch im Alleingang die Welt zu verbessern. Da der Elektroantrieb weder markttauglich, noch sich in den Verkaufszahlen positiv entwickelt, muss mehr Zug in den Kamin, um die Autoindustrie zu zwingen, mehr zu investieren und zu forschen.Unsere Regierung merkt bereits seit längerer Zeit, das unser Weg in der Klimaschutzpolitik, ein eher einsamer Weg ist. Unsere Nachbarn gehen diesen in viel kleineren Schritten und das Klimaschutzabkommen ist seit der Wahl von Trump nur noch das Papier wert, auf das es steht. Da kommt ein solcher Skandal doch wie gerufen, doch der Schaden für die deutsche Wirtschaft ist immens, denn die Autoindustrie mit all ihren Nebenzweigen sichert vielen hunderttausend Bürgern den Lebensunterhalt.

Möglichkeit 3 ist der Zufall. Ich glaube nicht an Zufälle, zumindest nicht in diesem Fall. Darum ist es für mich abwegig, das irgendein Ingenieur, um sein grünes Gewissen zu reinigen, an die Presse gegangen ist und den Stein ins Rollen brachte.

https://deutsche-wirtschafts-nachrichten.de/2017/07/29/diesel-skandal-auto-industrie-europa-ihrer-substanz-bedroht/

Doch schauen wir mal auf die Auswirkungen und zu dem „wer hat etwas davon“!

Sollte es tatsächlich zum Dieselsterben kommen, dann benötigen wir einen guten Ersatz. Zur Zeit scheint es so, als sei es das Elektroauto. Doch was würde passieren, wenn Sie heute die Dieselfahrzeuge mit dem Elektrofahrzeug 1:1 tauschen? Sie benötigen mehr Strom, viel mehr Strom. Und den können wir bereits heute ohne Atomenergie und Kohlestrom nicht sicherstellen. Allein durch Wind- und Sonnenenergie mit den vorhandenen Speicherkapazitäten, nicht umsetzbar. Also profitiert die Energielobby. Und wenn es irgendwann einmal so sein sollte, das wir nur noch grünen Strom produzieren, was ich wohl in meinem Leben nicht mehr erleben darf, dann wird der Strompreis in astronomische Höhen reiten und wir, die Bürger, schauen mal wieder in die Röhre, wie bereits beim EEG.

Und wer entsorgt eigentlich die alten Akkus? Alleine die Herstellung verbraucht eine Menge CO².

ZAHL DER WOCHE
17,5 to CO² wird allein bei der Produktion einer Batterie eines Tesla Model S freigesetzt.
Ein vergleichbares Auto mit Verbrennungsmotor kann komplett produziert werden und acht Jahre lang im Normalbetrieb herumfahren, bevor dieser Wert erreicht ist.
(Bericht aus der Börse am Sonntag vom 02.07.2017)

Von der Entsorgung ganz zu schweigen, es handelt sich nämlich um Sondermüll. In dem Fall also die Mülllobby. Somit steigen auch die Müllentsorgungskosten für den Verbraucher.

Wir stellen also fest, dass es wenige Gewinner, jedoch viele Verlierer in diesem Spiel gibt. Und was ist eigentlich mit der Logistik? Den LKW´s und Schiffen? Davon liest man selten etwas in den Medien, obwohl diese Fortbewegungsmittel einen erheblichen Anteil an der Luftverschmutzung haben. LKW´s fahren zu 99% mit Diesel und Schiffe oftmals mit Schweroil. Von den Flugzeugen und dem Kerosin ganz zu schweigen.

Nun ja, man möchte ja nicht gleich die ganze Industrie zerrütteln, oder? Gelten die angekündigten Fahrverbote in unseren europäischen Nachbarländern ab 2025 bis 2050 für alle herkömmlichen Diesel- und Benzinfahrzeuge, also LKW wie auch PKW?

Werden auch Schiffe und Flugzeuge einer Ökonorm unterzogen?

Was machen wir in Deutschland ohne Atom- und Kohlestrom bei der Elektromobiloffensive? Strom importieren, wie bereits heute?

Hier wie immer an dieser Stelle noch ein paar Links zur Informationsgewinnung:

http://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/diesel-affaere/diesel-affaere-hat-das-kraftfahrtbundesamt-seine-berichte-geschoent-15129744.html

http://www.deutschlandfunk.de/diesel-affaere-autoindustrie-will-kostenlose-umruestung.1939.de.html?drn:news_id=774020

Grün ist nicht gleich Ökologie!

Lesen Sie zwischen den Zeilen und fragen Sie sich immer wieder: Wer hat etwas davon!

Ihr

Carsten Renner

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Wir coachen uns selbst

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Und liebe Leser, wie ist es Ihnen in den letzten Wochen ergangen?

Konnten Sie einige Dinge für sich selbst umsetzen?

Haben Sie sich von der ein oder anderen Last befreit?

Ich selbst habe mir eine Auszeit genommen, bin auf die Kanaren geflogen und konnte so meinen Akku wieder zu 100% aufladen. Einfach mal das machen, was einem persönlich gut tut. Ohne Rücksicht auf die Meinung anderer Menschen, auf das  Gewicht, ungesunde Verköstigungen wie Tabak und Alkohol. Einfach gesagt, Genuss pur. Als Ort für meine Reise habe ich ein sonniges Ziel gewählt, mit mir angenehmen Temperaturen, dem Meer für die Weite und einem reichhaltigen Sport- und Erholungsprogramm. Bei Ihnen kann das natürlich variieren, denn jeder Mensch hat individuelle Eigenschaften und daraus resultieren Anspruch und Wirklichkeit.

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Ich möchte Ihnen heute einfach ein paar Weisheiten mit auf den Weg geben. Diese sollen Sie anregen, über das ein und andere nachzudenken, es eventuell für sich zu verändern und somit das Beste für sich selbst herauszuholen.

Denn wenn es Ihnen gut geht, dann geht es auch den Menschen um Sie herum gut. Glück ist ansteckend, Sie strahlen es aus.

„Wie wir selbst mit der Dankbarkeit anderer umgehen, sagt viel über uns aus – genauso viel, wie die Dinge für die wir selbst dankbar sind.“

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„Wir sind für nichts so dankbar wie für Dankbarkeit.“

 Marie Freifrau von Ebner-Eschenbach

„Es bleibt einem jeden immer noch so viel Kraft, das auszuführen, wovon er überzeugt ist.“

Johann Wolfgang von Goethe

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„Lästige Gedanken sind wie zudringliche Stechmücken.“

Wilhelm Busch

Und mit den letzten beiden Fragen möchte ich Sie in die neue Woche entsenden, wünsche Ihnen einen guten Start, viel Erfolg, Glück und Zufriedenheit!

Wie oft haben Sie sich schon ganz umsonst gesorgt?

Welche Ihrer Sorgen sehen Sie im Nachhinein als wenig sinnvoll an? 

Ihr

Carsten Renner

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Deutsche Leitkultur

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wasistleitkultur(Titel)

Liebe Leser,

was verstehen Sie unter unserer Leitkultur? Der Innenminister hat ja vor ein paar Tagen die Diskussion erneut entfacht und versucht so weitere Wählerstimmen im Hinblick auf September und die Bundestagswahl von der AfD zurückzugewinnen.

Doch was bedeutet eigentlich Leitkultur?

https://de.wikipedia.org/wiki/Leitkultur

Die Diskussionen darüber begann schon Anfang des Jahrtausends, als Friedrich Merz und Jörg Schönbohm die Gefahr einer aufkommenden Parallelgesellschaft sahen und das Einwanderungsrecht ändern wollten. Schon damals ging es darum, das Einwanderer/Migranten die deutsche Leitkultur anerkennen sollten.

Versteht man denn unter Leitkultur den Gartenzwerg im Vorgarten, das Sauerkraut mit Schweinebraten am Mittagstisch oder den Kirchenbesuch in der römisch- katholischen Kirche? Oder ist es ganz einfach?! Wer sich an unsere Regeln und Gesetze hält und damit meine ich die Einhaltung des Grundgesetzes, der hält sich an die deutsche Leitkultur?

http://www.zeit.de/politik/deutschland/2017-05/leitkultur-thomas-de-maiziere-integration-regeln-debatte

Die Angst unserer Gesellschaft seit 2015 und der sogenannten Flüchtlingskrise trieb immer neue Stilblüten in den Debatten der Politik und am Stammtisch. Während es in der Politik weniger um die Menschen und vielmehr um die Stimmen der Menschen geht, hat der Bürger am Stammtisch Angst um seine Existenz, er fühlt sich in seiner Freiheit eingeschränkt und befürchtet eine Unterwanderung durch Andersdenkende. Ist denn der Andersdenkende, der Andersgläubige und Anderswirkende die Gefahr für unser System?

Leitkultur

Bedeutet Multikulti ein Aussetzen unserer Werte und Normen? Sind wir nicht selbst Einwanderer und haben uns über Jahrhunderte eine Leitkultur erschaffen? Hilft uns nicht unsere Toleranz und der Respekt gegenüber Anderen, weiter zu kommen, Grenzen zu überwinden und uns zu entwickeln?

Müssen wir den ankommenden Menschen unsere Leitkultur vermitteln und Ihnen klarmachen, dass Sie diese zu respektieren und anzuerkennen haben? Oder hilft uns nur eine Abschottung vom Fremden, um unsere Leitkultur zu erhalten und damit in die Gefahr zu laufen, uns selbst zu isolieren und aufgrund des demographischen Wandel aufzulösen?

Ich habe keine Lösung parat, jedoch bin ich der Meinung, dass uns eine Isolierung nicht hilft. Unsere Aufgabe ist es, unsere Werte und Normen zu vermitteln, zu verteidigen und zu erhalten, wenn Sie uns als Gesellschaft weiterhelfen. Wenn nicht, können wir auch Werte und Normen aufgeben und diese ersetzen.

was ist deutsch

Helfen wir den Menschen, die in unser Land kommen und bleiben dürfen, uns und unsere Kultur zu verstehen, dulden und tolerieren wir auch Andersdenkende. Schränken wir nicht die Freiheit des Anderen ein, damit wir unsere Freiheit leben können, sondern lassen Sie uns gemeinsam die Freiheiten unserer Leitkulturen leben, erleben und respektieren.

Ihr

Carsten Renner

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Wie lange noch? Milliardenloch Energiewende

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Liebe Leser,

es ist zu einem Dauerthema geworden und seit 2014 berichte auch ich in unregelmäßigen Abständen zum Thema Energie, Energiewende und Steuerlast des Bürgers.

Am 27.02.2017 erschien ein gut recherchierter Artikel in der Rhein-Zeitung zum Thema „Wenn Wind und Sonne schlapp machen“ von Ursula Samary, eine Journalistin mit durchaus liberalen Ansichten. Durch das feststehende Aus für die Kernenergie und die unzureichend durchdachte Trassenpolitik seit Beginn der Energiewende wissen wir, der Blackout kommt auf leisen Sohlen. Nur abzufangen durch unsere europäischen Nachbarn, die sich den Strom gut bezahlen lassen. Bis dahin haben wir Steuerzahler weitere Millionen Euro mit der Stromrechnung beglichen, immer in der Hoffnung, der Strom aus der Steckdose ist grün. Doch das ist er nicht und das wird er auch nicht sein!

Erneuerbare Energien 3

In dem besagten Artikel ging es darum, was passiert, wenn die Sonne mal nicht scheint und kein Wind weht? Da wir immer noch keine ausreichenden Speicherkapazitäten für die Stromspeicherung haben, die Stromtrassen erst noch gebaut werden müssen und der Gegenwind für das Ultranet immer größer wird, nichts. Es wird nichts passieren, es bleibt einfach dunkel. Wann haben Sie das letzte Mal einen ganzen Tag ohne Strom gelebt? Selbst bei einem Stromausfall von gerade einmal einer Stunde merkt man sehr schnell, wie abhängig wir davon sind. Und es kommt noch besser! Durch immer mehr Vernetzung wird die Gefahr der Abhängigkeit noch größer. Vom Hacking mal ganz abgesehen!

Die rund 28000 Windkraftanlagen in Deutschland produzieren knapp unter 1 und bis zu 2 Gigawatt, die 1,2 Millionen Solaranlagen zwischen 2 und 4 Gigawatt (Mittagszeit) und die wetterunabhängigen Biomassen- und Wasserkraftwerke gut 7 Gigawatt Strom. Da der deutsche Bedarf im Schnitt bei 70 bis 85 Gigawatt liegt, reicht der angebliche saubere Strom bei weitem nicht aus. Aufgefangen wird das Delta größtenteils durch Kohle- und Atomstrom und durch Importe aus dem Ausland. Damit kann man zur Zeit den Bedarf deutscher Haushalte und der Industrie decken.

In der Politik möchte man natürlich, auch weil es schick ist und in die Zeit passt, den Kohle- und Atomstrom abschaffen und die Energiewende mit allen Mitteln zum Erfolg führen. Das dies einfach nicht möglich ist, mag und darf man nicht äußern. Was würden denn die Wähler sagen, wenn sich ein Politiker aus der Deckung wagt und dies offiziell bestätigt? Innerhalb seiner Partei bekommt er vielleicht noch einen Posten auf Alaska als außenpolitischer Sprecher und in der Wählergunst nur noch die Stimmen seiner Familie und der immer weniger werdenden Freunde (sinnbildlich gesprochen).

Als Blogger und Bürger möchte ich ein paar Fragen stellen, die Sie mir gerne beantworten dürfen.

Warum macht man sich erst nach vielen Jahren Gedanken über Stromtrassen, wenn die Stromanlagen schon lange stehen?

Warum sollen wir Bürger immer mehr für den Strom zahlen, obwohl sich dieser an der Strombörse verbilligt hat?

Wie viel Energie benötigt ein Windrad, um gebaut zu werden?

Warum werden Windräder nicht da gebaut, wo Wind weht und Solaranlagen dort, wo die Sonne scheint? (Wind – in Deutschland höchstens an Nord- und Ostsee, Sonne – im Breisgau)

Eine Windkraftanlage hat eine durchschnittliche Effizienz von 13 %. Das heißt, eine 3 Megawatt-Anlage speist ca. 390 kWh in das Stromnetz ein. Warum sollte ich also eine solche Anlage bauen? (Hinweis: Die klammen Kommunen sind auf die Subventionen von ca. 30000 Euro pro Jahr und Anlage angewiesen)

Wenn der CO2-Gehalt trotz der Energiewende weiter steigt, nutzt er dann dem Klima- und Umweltschutz?

Wenn eine Stromtrasse aus mehreren tausend Muffen (Verbindungsstücke zwischen den Leitungen) besteht, wie hoch ist dort der Verlust und die Fehlerwahrscheinlichkeit?

Und was wird passieren, wenn der Energieverbrauch weiter ansteigt?

So könnte ich Ihnen noch viele Fragen formulieren und feststellen, das erstens Deutschland alleine keine Energiewende schaffen kann und zweitens das Milliardengrab EEG immer größer wird. In einem sich in den letzten Jahren nicht immer einigen Europa können Staaten nicht auf ihre Souveränität verzichten und somit muss jedes Land für sich in der Lage sein, die Grundbedürfnisse ihrer Bürger zu schützen und sicherzustellen. Dazu zählt bei mir auch der Bedarf an Strom. Die Frage ist also nicht, was passiert mit dem Atommüll, sondern was passiert, wenn das Licht ausgeht? Für Sie zu polemisch? Für mich kommen Ursache und Wirkung einfach zusammen!

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Und zum Schluss noch wie gewohnt die Links zum Nachlesen und auch zwei Artikel von mir aus dem Jahr 2014, immerhin schon wieder drei Jahre her.

https://www.eike-klima-energie.eu/

https://carstenrenner.wordpress.com/2014/05/08/ereuerbare-energien-gesetz-eeg/

https://carstenrenner.wordpress.com/2014/09/12/atomausstieg-zielfuhrend/

https://de.wikipedia.org/wiki/Erneuerbare_Energien

https://energiephysik.jimdo.com/vor-nachteile/

Wie so oft liegt die Wahrheit wohl zwischen den Zeilen und ich überlasse es Ihnen, zu welcher Schlussfolgerung Sie kommen. Gerne dürfen Sie mir ihre Meinung im Kommentar mitteilen. Bleiben Sie wachsam!

 

Ihr

Carsten Renner

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News vom 18.04.2017:

Auch bei Tichys Einblick kommt die Energiewende und ihre Folgen nicht zu kurz.

https://www.tichyseinblick.de/gastbeitrag/gruene-landschaftsfresser/

Ostern – Zeit für das Wesentliche

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Liebe Leser,

keine Angst, ich erzähle Ihnen jetzt nicht die klassische Geschichte über Ostern!

Diese Geschichte kennen eh nicht mehr so viele Menschen, haben wir doch in den letzten Jahren einen Wertewandel vollzogen.

Vielmehr möchte ich Ihnen nahelegen einfach mal die freie Zeit zu nutzen.

 

Wozu?

 

Für sich!

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Einfach mal abschalten, auf der Wiese liegen, die Wolken ansehen, den Kopf frei machen, einfach mal an Nichts denken!

Sie wissen schon gar nicht mehr, wie das geht? Das glaube ich Ihnen, leben wir doch in einer sehr schnelllebigen Welt,

in der man so viel Zeit dafür aufbringt, sich Informationen zu beschaffen, seine Termine zu halten, seine Freundschaften zu pflegen usw.

Dann noch der Osterstress, Familientreffen, Auto fahren, Kuchen backen usw.

Setzen oder legen Sie sich einfach mal hin, schließen Sie die Augen, atmen Sie tief in sich hinein und hören ihren eigenen Atem. Spüren Sie, wie sich ihre Bauchdecke hebt, hören Sie die Strömungen der Atmung.

Das geht nicht? Doch, man muss es nur wollen. Legen Sie einfach ihre Hand auf die Bauchdecke, fühlen Sie das Heben und Senken ihres Armes.

Die Zeit ist endlich und wir sollten Sie bestmöglich nutzen, dazu zählt auch das Abschalten. Fühlen Sie ihren Körper, nehmen Sie ihre Schwere wahr, genießen Sie die Ruhe, gehen Sie

in sich ….

 

Prima, wenn Sie es einfach mal gemacht haben!

Ich wünsche Ihnen frohe Osterfeiertage, keinen Streß, Ruhe und das Bewusstsein, das Sie es können.

Bild

Ihr

Carsten Renner

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Wir coachen uns selbst – gelassen älter werden

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Liebe Leser,

ich möchte Ihnen heute ein Dossier einer bekannten Autorin näherbringen. Mit Gelassenheit, Selbstbewusstsein und Selbsterkenntnis können wir einfach altern, ohne die Furcht, durch die Gesellschaft vergessen zu werden. Es geht um die eigene Freiheit und um die Möglichkeit, auch Widerstände zu überwinden und nicht der Mülleimer für die Probleme anderer Mitmenschen zu sein.

seinen weg gehen

„Sie wollen wissen, wie alt ich bin? Vergessen Sie´s. Ich tue das nämlich auch und lasse mir von keinem erzählen, das wäre albern und eitel. Was andere Leute für eine Meinung von mir haben, ist ihr Problem. Ich bin jedenfalls in dem Alter, wo die beste Alterserscheinung meine persönliche Freiheit ist. Die Freiheit, sagen zu können: Sorry, ich habe nicht um Wohnrecht in ihrem kleinen Schubladenschränkchen gebeten!

Ich sehe meistens gut aus, ich fühle mich gut, ich habe zwei Kinder, danke, das war´s. Manche verlangen trotzdem noch eine Altersangabe mit der Vehemenz von Verbraucherschützern, die auf minutengenauer Haltbarkeitsangabe von Knäckebrot bestehen. Ich habe aber kein Verfallsdatum, weder intellektuell noch sexuell. Im Gegenteil: Mit zunehmender Erfahrung im Gebrauch von Körper und Geist bin ich immer leistungsfähiger geworden, nur mein Bedürfnis nach Ruhe und Schlaf ist größer. Wie alt jemand ist, interessiert mich auch bei anderen nicht. Ich pflege Freundschaften zu tollen Menschen zwischen 25 und 92. Einige davon sind wie externe Erinnerungsspeicher, denen ich meine Lebensgeschichte nie erzählen musste, weil sie schon lange ein Teil davon sind, andere sind neue Freunde und Bekannte.

Die Wissenschaft gibt mir recht, dass Alter nur eine Zahl ist: Isla Rippon und Andrew Steptoe, zwei Epidemiologen vom University College London, haben in einer Studie im Fachblatt Jama Internal Medicine 6500 Senioren gefragt, wie alt sie sich fühlen, und sie acht Jahre lang begleitet. Ergebnis: Das gefühlte jüngere Alter, das man sich selbst zuschreibt, beeinflusst die tatsächlichen Alterungsvorgänge positiv. Und als Prince, das bis zu seinem unerwarteten Tod alterslose Genie, nach seinem Geheimnis ewiger Jugend und Kreativität gefragt wurde, sagte er: Ich glaube nicht an Zeit. Ich zähle sie nicht. Wenn man Zeit zählt, lässt sie einen altern.

Ich zähle ebenfalls keine Zeit. Ich zähle lieber täglich Dinge, für die ich dankbar bin: Sicherheit, Gesundheit, Umarmungen meiner Lieblingsmenschen, Wind, der nach Meer oder Schnee riecht, Sonnentage, Reisen. Statt eine Rest-Lebenserwartung zu haben, erwarte ich das Leben – und zwar viel davon. In jungen Jahren denkt man ja, das Leben schuldet einem was. Da muss das Leben aber lachen! Man schuldet, das wird einem erst später klar, höchstens dem Leben etwas: das Beste daraus zu machen, bis zuletzt. Ich weiß aus meinen Zwanzigern, dass man sich hässlich, verwirrt und panisch fühlen kann, obwohl man fantastisch aussieht, klug ist und einem die Welt offen steht. Ich bin im Sternzeichen Angsthase geboren, aber ich Lauf der Zeit immer schussfester und selbstsicherer geworden.

Große Erwartungen sind kein Privileg der Jugend, und ich zudem alterswild entschlossen, jede Menge Erwartungen anderer zu enttäuschen. Die Zeit, in der man sich einen respektierten Platz in der Gesellschaft und zum Reproduktionsbusiness gesucht hat, geht vorbei. Viele Dinge, die einem einst den Schlaf raubten, erübrigen sich. Mich kümmert einfach nicht mehr jeder Scheiß. Es ist wahnsinnig erleichternd, zu alt und abgeklärt für Sachen und Menschen und Situationen, Sorgen und Gefühle zu werden. Ich nehme nicht mehr alles persönlich, was man bekommt oder eben nicht bekommen kann. Ich lerne zu nehmen und hinzunehmen. Ich habe unterscheiden gelernt, was ich selber will und was Aufträge von anderen waren, die mir als Bezahlung dafür ein unausgesprochenes „Dann liebe ich dich auch“ in Aussicht stellten. Jetzt ist Payback-Time – und falls es kein anderer tut, zahle ich es mir selber heim.

Leben ist wie Zeichnen ohne Radiergummi: Man kann nichts löschen, aber korrigieren, und darf den Stift keinesfalls hinlegen, ehe er einem vom großen Kurator abgenommen wird. Der entscheidet, wann das Lebenswerk fertig ist; rahmt es und hängt es in das unendliche Museum der Menschheitsgeschichte. Es wäre schön, wenn dann einige Menschen da sind, die davor stehen bleiben und sich an die gemeinsamen Zeiten und Plätze erinnern. Daran, wie es ist, mit mir hysterisch gelacht oder geheult zu haben, von mir geliebt worden zu sein. Aber vorher ist es jetzt „an der Zeit, ein Mythos zu werden“, wie Wickelkleiderfinderin Diane von Fürstenberg mal so schön sagte. Und diese Zeit, diese Jahre sind einfach geil, ein Gefühl wie die vorletzten Stunden einer gigantischen Party, zwischen Mitternacht und Tagesdämmerung: Man ist schon etwas müde und leicht betrunken, aber hat auch dieses schwebende Glückgefühl des Intensiv-am-Leben-Seins und wahrscheinlich sogar noch jemanden zum knutschen. Denn eines verspreche ich mir: Wenn ich meinen Körper und den Stift irgendwann mal abgeben werde, dann hoffentlich in gutem Zustand – aber auf keinen Fall „kaum gebraucht“.“

Von Karina Lübke, dessen Alter zwischen 7 und 90 variiert.

Das eigene Leben leben. Was heißt das eigentlich?

Viele Passagen in diesem Text zeigen doch, wie wichtig es ist, sich selbst treu zu sein und sein Leben zu leben. Das Leben ist endlich und jeder hat nun mal nur eines davon. Nutzen wir es und seien wir selbst.

Dies stellt die dritte Reihe unserer Serie „wir coachen uns selbst“ dar und ich wünsche Ihnen viel Erfolg bei der Umsetzung.

 

Ihr

Carsten Renner

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Wir coachen uns selbst

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Liebe Leser,

kommen wir heute zum zweiten Teil unserer Reihe „Wir coachen uns selbst“.

Sie kennen bestimmt das lateinische Sprichwort „Carpe diem“ wörtlich übersetzt:

„Pflücke den Tag“.

Die häufigste Übersetzung im Deutschen „Nutze den Tag“ umfasst leider nicht die gesamte Bedeutung, des ursprünglich von dem römischen Dichter Horaz in einem seiner Gedichte verwendeten Aufrufes.

Es geht nicht nur darum den Tag zu nutzen, im Sinne unserer Ziele sowie der Chancen und Möglichkeiten die sich bieten und einer aktiven Gestaltung des Lebens.

Es geht ebenso darum, den Tag zu genießen und  diesen bewusst zu erleben.

Jeder Tag ist ein neuer Anfang, jeden Morgen können Sie entscheiden wie Sie diesen einzigartigen Tag „pflücken“ möchten. An jedem Augenblick des Tages können Sie einen aktiven Einfluss auf Ihr Leben nehmen.

Was auch immer Sie für Ziele, Wünsche und Träume haben – Handeln, um diese in Ihr Leben zu holen, können Sie nur im Hier und Jetzt. Nur in der Gegenwart findet Leben statt. Nur Heute können Sie Ihren Zielen entgegen schreiten, nur Heute können Sie Ihre Beziehungen verbessern, nur Heute können Sie sich erholen und entspannen und nur Heute können Sie das Leben in all seinen Facetten genießen.  Warten Sie nicht, handeln Sie!

„Sei eine erstklassige Ausgabe deiner selbst, statt eine Zweitklassige von jemand anderem.“

Judy Garland

In diesem Sinne, viel Erfolg!

Ihr

Carsten Renner

neue wege gehen

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Wir coachen uns selbst

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Liebe Leser,

ich möchte Ihnen heute mal eine einfache Frage stellen:

Sind Sie glücklich?

Ja! Herzlichen Glückwunsch, Sie gehören zu den wenigen in unserer Gesellschaft, die von sich aus behaupten, absolut glücklich zu sein.

Wenn Sie allerdings die Frage mit nein beantworten, weil Sie in sich hinein gehört haben und gerne das ein oder andere ändern, verbessern und beheben möchten, dann habe ich in den nächsten Wochen kleine Hilfestellungen für Sie.

Unter dem Titel „Wir coachen uns selbst“ gebe ich Ihnen Ratschläge, Tipps und Zitate mit auf den Weg. Ihren Weg, den Sie ganz alleine gehen müssen. Andere Menschen können Ihnen den Weg zeigen, doch gehen müssen Sie ihn selbst. Allerdings brauchen Sie keine Angst davor zu haben, denn am Ende steht für Sie Zufriedenheit und Glück.

„Ich brauche nur das zu tun, was ich will, und nicht, was die anderen von mir erwarten.  In der Gemeinschaft ist es leicht, nach fremden Vorstellungen zu leben.  In der Einsamkeit ist es leicht, nach eigenen Vorstellungen zu leben – aber bewundernswert ist nur der, der sich in der Gemeinschaft die Unabhängigkeit bewahrt.“

Ralph Waldo Emerson

Und so kommen Sie sich selbst näher:

Authentizität:
Eine Person gilt als authentisch, wenn ihr Handeln nicht durch äußere Einflüsse bestimmt wird, sondern in ihr selbst begründet liegt.

In der heutigen Zeit, in der uns die Massenmedien, Mode und andere „Gleichmacher“ ständig vermitteln, was „richtig“, „in“ oder einfach nur „passend“ ist, bewundern wir Menschen, die sich diesen Zwängen erfolgreich entziehen.
Gleichzeitig wächst in uns der Wunsch selbst authentischer zu sein.

Es geht hierbei nicht um puren Individualismus, sondern um das tief in uns sitzende Bedürfnis uns selbst zu kennen und dieses „Selbst“ auch zu leben.

Diese vier Kriterien dürfen Sie befolgen, damit Sie sich selbst als authentisch erleben:

  • Bewusstsein – Ein authentischer Mensch kennt seine Stärken und Schwächen ebenso wie seine Gefühle und Motive für bestimmte Verhaltensweisen. Erst durch diese Selbstreflexion ist er in der Lage, sein Handeln bewusst zu erleben und zu beeinflussen.
  • Aufrichtigkeit – Authentizität beinhaltet die Bereitschaft, seine negativen Seiten nicht zu verleugnen, sondern dazu zu stehen.
  • Konsequenz – Ein authentischer Mensch handelt nach seinen Werten. Das gilt für die gesetzten Prioritäten und auch für den Fall, dass er sich dadurch Nachteile einhandelt.
  • Ehrlichkeit – Hierzu gehört, der realen Umgebung ins Auge zu blicken und auch unangenehme Rückmeldungen zu akzeptieren.

Lassen Sie diese Dinge auf sich wirken! Reden Sie mit sich, es hilft! Probieren Sie es aus, es kostet nichts!

Ihr

Carsten Renner

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Sicherheit vs Freiheit

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Liebe Leser,

beginnen wir das neue Jahr mit einer Umfrage, bei der es nur ein „Ja“ oder „Nein“ als Antwort gibt, Schwarz oder Weiß.

In meinem ersten Artikel 2017 möchte ich auf etwas sehr Emotionales eingehen: Die gefühlte Sicherheit, die bei den meisten Menschen seit der Flüchtlingskrise mit Beginn 2015 stark abgenommen hat. Vielerorts fühlen sich die Menschen nicht mehr sicher und geben dafür gerne einen Teil ihrer über Jahre erworbenen und erkämpften Freiheit auf. Durch den weltweiten Terror, der mittlerweile jeden Tag ins Wohnzimmer gesendet wird und auch in Deutschland Fuß gefasst hat, sprechen wir uns für einen totalitären und starken Staat aus. Die totale Überwachung, das Dulden eines Generalverdachtes lassen wir über uns ergehen und erwarten eine Erhöhung des Sicherheitgefühles.

https://de.wikipedia.org/wiki/Sicherheit

Doch kann eine flächendeckende Überwachung nach Stasimanier uns mehr Sicherheit bringen?

Nein, denn das Verbrechen verhindert Sie nicht, Sie erleichtert höchstens die Aufklärung für die in den letzten Jahren stark aufwachsenden Überwachungsorgane (Verfassungsschutz und Bundesnachrichtendienst). Diese Behörden arbeiten autark und unterliegen keiner hinreichenden Überwachung, wie uns viele Vorgänge in den letzten Jahren gezeigt haben. (z.B. NSU, Amri)

Wie also können wir eine höhere Sicherheit erhalten und zwar nicht nur gefühlt, sondern wahrhaftig?

In Deutschland haben wir ca. 265.000 Polizeikräfte, die auf Länder- und Bundespolizei verteilt sind. Hier liegt die Schwierigkeit in der Zusammenarbeit und das Koordinieren der Kräfte, da die innere Sicherheit in der Obhut der jeweiligen Bundesländer liegen. Hinzu kommen ca. 6000 Mitarbeiter des Bundesnachrichtendienstes und 1000 Mitarbeiter des militärischen Nachrichtendienstes MAD. Wie viele Kräfte beim Verfassungsschutz arbeiten, kann ich Ihnen nicht sagen, wahrscheinlich der Verfassungsschutz selbst auch nicht.

Nur am Rande:

Seit 1918 war die innere Sicherheit Ländersache, dann übernahm Heinrich Himmler das Geschäft mit der Bundespolizei (Gestapo). Nach dem Krieg wurde die innere Sicherheit wieder aufgeteilt auf die Ebenen.

Zurück zu unseren Polizeikräften, die in der Fläche unterrepräsentiert und dadurch in der Wahrnehmung der Bürger, nicht mehr vorhanden sind. Dabei ist es leider so, dass unsere Polizeikräfte mit Millionen von Überstunden zu kämpfen haben, die immer wieder durch Großereignisse begründet sind. Hinzu kommen der Ausfall durch Krankheiten, Urlaubsvertretungen und Elternzeit. Die Großereignisse gliedern sich zum Beispiel in Demonstrationen, Sportereignisse, elitäre Treffen wie Sicherheitskonferenzen, Besuche von Staatsoberhäuptern und G20-Treffen. Zu dieser schon starken Belastung kam dann Mitte 2015 das Problem mit den Flüchtlingsströmen, zumeist über die Balkanroute. Durch den hohen Zulauf war unser System komplett überfordert, viele Flüchtlinge wurden erst gar nicht erfasst und sind somit auch heute noch illegal im Land.

Dies alles führte zu verzweifelten Taten und Gesetze, die dann, wenn Sie einmal beschlossen waren, nicht mehr zurückgenommen werden. Dabei hätte das Durchsetzen der bestehenden Gesetze bereits gereicht.

Bleiben wir bei der Polizei, denn die Justiz und deren Überlastung ist ein eigener Bereich und wird von mir in einem weiteren Artikel beleuchtet. Da viele Polizisten jetzt auch zur Grenzsicherung, zur Sicherung der Auffanglager (darf man dieses Wort heute noch verwenden?) und für die ansteigende Zahl von rechten und linken Übergriffen gebraucht wurden, sank die Zahl derer Polizisten, die den Routinedienst verrichten konnten. Hinzu kommt die neue Bedrohung aus dem Internet. Eigentlich nicht neu, doch unsere Regierung hat Sie jetzt erst für sich entdeckt. Die Cyberkriminalität nimmt so stark zu, dass man nach der Präsidentschaftswahl in den USA sogar mit einer Beeinflussung der Bundestagswahlen 2017 rechnet. Dabei ist das Darknet und die Hacker so alt wie das Internet selbst.

Da die Polizei nun nicht mehr ausreichend in der Fläche aktiv sein kann, nehmen die Verbrechen rapide zu. Am stärksten davon betroffen sind die Wohnungseinbrüche. Und somit geht es uns ans Mark und Bein, wenn unsere heiligen vier Wände vom Fremden besucht werden. Meistens handelt es sich um organisierte Banden aus Rumänien, Serbien und Albanien, seltener sind es Einzeltäter. Die Aufklärungsrate ist extrem niedrig, so dass weitere Kriminelle animiert werden, doch auch zum Einbrecher zu werden. Lukrativ ist es allemal, man wird nicht erwischt und zu holen gibt es immer was: Schmuck, Gold, Wertsachen und Bargeld. Und selbst Kleinigkeiten lassen sich dank Flohmärkte und Internet zu Geld machen.

Was wird am häufigsten gestohlen? Anteil in Prozent, Mehrfachnennung möglich!

57,5% Uhren und Schmuck, 48,6% Bargeld, 31% Kleingeräte wie Handys, 28,9% PC, Laptop und Zubehör, 16,7% TV, Hifi und Spielekonsolen und 11,7% Ausweise und Bankkarten. Alleine in Koblenz gibt es geschätzt 80-100 Intensivtäter.

In meinem Heimatland Rheinland-Pfalz sind die Zahlen stark angestiegen. Waren es 2011 noch 5110 erfasste Fälle, so stieg die Zahl bis 2015 auf 7125 an. Die Aufklärungsrate sank stattdessen in 2011 von 17,5% auf 2015 – 15,3%. Der Anteil der ermittelten Tatverdächtigen 2015 lag bei 40,7% Nichtdeutsche und 59,3% Deutsche.

einbruch-verteilung

http://www.polizei-beratung.de/

Ein Spiel mit der Angst der Menschen hat begonnen und der Staat nutzt dies natürlich gerne aus, um uns durch verschärfte Maßnahmen zu suggerieren, jetzt seid ihr alle sicherer.

In manchen Nachbarländern gilt seit 2016 der Ausnahmezustand, so wie in Frankreich, Belgien und der Türkei. Denn mit den Flüchtlingen kam auch der Terror in unsere Heimat. Zumindest wenn man denen glauben mag, die für mehr Sicherheit sind und unsere Freiheit weiter einschränken wollen.

https://de.wikipedia.org/wiki/Terror

Ich sage immer, man muss die Ursachen bekämpfen und nicht die Auswirkungen, um eine Verbesserung der Lage zu erreichen. Würden Sie gerne aus Ihrer Heimat vertrieben werden? Würden Sie einfach so alles hinter sich lassen, in eine Nussschale steigen, um in Europa neu anzufangen? Nein, bestimmt nicht! Hätte man es über Jahre nicht versäumt für mehr Stabilität im Nahen Osten und Afrika zu sorgen, wäre unser heutiges Problem nicht vorhanden. Und Kriege lösen diese Probleme nicht! Doch wollte man diese Stabilität überhaupt? Dann kommt man wieder zur ersten und wichtigsten Frage: Wer hat was davon?

Sehr viele Bürger versuchen seit dem letzten Jahr mehr für ihre eigene Sicherheit zu sorgen, durch die Gründung von Bürgerwehren, durch mehr Einbruchschutz und durch eine viel höhere Zahl von kleinen Waffenscheinen. Der Run auf die Sicherheitsindustrie ist ungebrochen hoch, die Schützenvereine haben regen Zulauf und die Zahl der Ordnungskräfte steigt weiter an. Doch helfen mehr private Sicherheitsorganisationen einem Staat und bringen diese mehr Sicherheit? Ich glaube, der Schutz der Menschen in unserem Land ist und bleibt die Aufgabe der staatlichen Sicherheitskräfte, sprich Polizei, Militär und Nachrichtendienste. Es geht hier um Vertrauen in den Rechtsstaat!

Dazu benötigen wir eine Aufstockung der Polizei und nicht wie in Rheinland-Pfalz, wo den Menschen suggeriert wird, mit 500 neuen Stellen in den nächsten fünf Jahren lebt es sich sicherer, wenn gleichzeitig die Anzahl der Polizeipensionäre auf ca.500 steigt. Nein, ich meine eine Erhöhung der Polizeikräfte auf mindestens 350.000 in Deutschland, dazu eine Stärkung der Justiz und eine Durchsetzung der bestehenden Gesetze.

Kameras verändern das Verhalten der Menschen und führen dazu, dass die Menschen sich verstellen. Wie auch schon bei der Vorratsdatenspeicherung bewiesen, mindert es nicht die Rate der Verbrechen. Bodycams dienen der Aufklärung, verhindern allerdings nicht den fehlenden Respekt vor den Sicherheitsorganen.

Insgesamt bedarf es einer Verbesserung der Ausrüstung für die Hüter des Gesetztes. Dies darf nicht dazu führen, dass die Polizisten überlegen müssen, was Sie denn heute in ihrem Wagen mitnehmen, denn leider sind die meisten Mittelklassefahrzeuge nicht für die Anzahl an Gerätschaften ausgelegt.

Wer schon mal 1984 gelesen hat und ich bin beileibe kein Verschwörungstheoretiker, der weiß, was eine totale Überwachung bringt. Eine Pflichtlektüre für Menschen in einer funktionierenden Demokratie. Wir steuern unheilvoll in eine diktatorische Demokratie, unsere Förderalismusstruktur wird ausgehöhlt und einige im Staat bestimmen, was alle zu tun oder zu lassen haben (fast wie in der Türkei).

Ein humorvolles Beispiel ist die Wahl zum neuen Bundespräsidenten, den die Drei von der Tankstelle (Gabriel, Merkel und Seehofer) einfach bestimmt und festgelegt haben. Nach meinem Kenntnisstand wird dieser allerdings durch die Bundesversammlung gewählt. Naja, was soll´s! Wir zahlen ja auch 3 Milliarden an die Türkei, damit man sich hier auf die Schultern klopfen kann und behauptet, die Flüchtlingszahlen seien rückläufig. Sind sie auch, allerdings nur durch das Schließen der nationalen Grenzen in Europa. Oh Europa, wo steuerst Du eigentlich hin?

Sie merken, dass dieses Thema von mir nur angeschnitten wurde. Trotzdem hoffe ich Sie zum Nachdenken animiert zu haben. Wie empfinden die Menschen um Sie herum unsere Sicherheit? Was würden Sie von ihrer persönlichen Freiheit noch opfern wollen? Und bedenken Sie, bereits heute kann man Ihren kompletten Tagesablauf anhand ihres Handy´s, ihrer Einträge in sozialen Medien und durch Kameras nachvollziehen. Wie kommt wohl sonst gerade die Werbung in Ihr Postfach, die Sie gerade gebrauchen können?

Eine schönes, erfolgreiches und überraschendes Jahr 2017 wünsche ich Ihnen.

Ihr

Carsten Renner

foto1

https://carstenrenner.wordpress.com/2017/01/01/impressum-haftungsausschluss-und-datenschutzausfuhrungen/

Zum Abschluss noch zwei Links zur Statistik:

http://www.sueddeutsche.de/panorama/kriminalstatistik-zahl-der-wohnungseinbrueche-steigt-drastisch-1.2926624

http://www.n-tv.de/politik/Einbrueche-nehmen-stark-zu-article18927586.html

 

 

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Carsten Renner
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Carsten Renner
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Quellenangaben für die verwendeten Bilder und Grafiken:

2012 convergencealimentaire.info
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n24.de
faz.de

naturundfreiheit.de
blick-aktuell.de

Bild.de

Spiegel.de / Stern.de / Facebook / Twitter

Quelle: http://www.e-recht24.de

 

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Quellen: eRecht24, Facebook Disclaimer, Datenschutzerklärung für Google Analytics, Google Adsense Haftungsausschluss, Google +1 Datenschutzerklärung, Datenschutzerklärung Twitter

 

Ein Prosit auf 2016

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Liebe Leser,

wieder neigt sich ein Jahr und man hat das Gefühl, es ist schon wieder schneller vorbeigegangen als 2015. Am Ende beginnt man Résumé zu ziehen, um für sich festzustellen, was war gut und was war weniger gut.

Und danach folgen meist die guten Vorsätze für das kommende Jahr, ein spannendes Jahr! Neue Herausforderungen warten auf uns und neue Aufgaben wollen bewältigt werden. Wir stellen uns dem Neuen, dem Unerwarteten und dem Alltäglichen. Jeden Tag aufs Neue!

Egal, was Sie sich persönlich für 2017 vorgenommen haben und selbst, wenn Sie sich nichts vorgenommen haben, wünsche ich Ihnen von Herzen alles Gute. Kommen Sie gesund und munter ins neue Jahr, feiern Sie schön, lassen Sie die Sektkorken knallen und den Champus fließen, denn jeder Tag ist einzigartig.            Auf uns, auf das Kommende –

Ihr Carsten Renner

Karte

Sekt und Feuerwerk

Windkraft als Heilbringer?

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News ganz unten vom 30.12.2016

Liebe Leser,

gerade in Rheinland-Pfalz stolpern wir beim Durchqueren der schönen Landschaft immer wieder auf diese großen Säulen mit drei Blättern, die sich mal drehen und mal auch nicht. Hinzu kommt der Schattenflug mit einem komischen, unbekannten Geräusch. Beim Anblick solcher Anlagen muss ich für mich immer wieder feststellen, Windräder gefallen mir nicht. Allerdings geht es auch nicht ums gefallen, sondern um die Energiewende, die mit aller Macht vorangetrieben wird, koste es, was es wolle.

red null gabriel

Kommen wir doch einmal zu dem Begriff Windkraft.

http://www.vorweggehen.de/erneuerbare-energien/global-wind-day-2015/

https://de.wikipedia.org/wiki/Windenergie

Windkraftanlagen würden den besten Ertrag bringen, wenn sie durchgehend, also 24h an 365 Tagen laufen würden. Das nennt man dann Volllast. Bei Windkraftanlagen an der Nordsee zum Beispiel liegt die Auslastung bei 4260h pro Jahr, also weniger als die Hälfte der Vollauslastung. In Rheinland-Pfalz beträgt die Auslastung gerade einmal ~ 1400 Stunden.

Im Vergleich zu einem Atomkraftwerk bedeutet dies, das 2552 Windkraftanlagen bei 25% Auslastung aufgestellt werden müssen, um ein AKW (z.B. Philipsburg) mit 1468 Megawatt Leistung zu ersetzen. Jetzt können Sie sich ausrechnen, wie viele Windräder für die Grundversorgung in Deutschland aufgestellt werden müssten. Und das bedeutet nicht, das ich gegen eine vernünftige, durchdachte Energieversorgung in Deutschland bin.

Haben Sie sich schon einmal gefragt, welche Energie nötig ist, um ein solches Windrad zu errichten? Sie benötigen eine große Freifläche von ca. zwei Fußballfeldern. Sollte sich dort Baumbestand befinden, müssen Sie ihn entfernen lassen. Keine Angst, laut unserer Umweltministerin in Rheinland-Pfalz benötigen Sie keine Ersatzaufforstung. Komisch, kommt die gute Frau doch von den Grünen! Naja, weiter im Text. Die Höhe eines Windrades beträgt bis zu 200m und deshalb sind diese auf den Höhen auch so gut zu sehen. Dann benötigen Sie gut ausgebaute Anfahrtswege, denn so ein Schwerlasttransporter braucht schon einen großen Schwenkbereich und einen guten Untergrund. Haben Sie das alles gewährleistet, fehlt nur noch der Aufbau, der Anschluss an das hoffentlich vorhandene Stromnetz und schon kann es losgehen. Ein Kinderspiel!

Doch Moment mal, ist unser Stromnetz überhaupt für die Aufnahme ausgelegt? Denn der Wind weht ja nicht immer, also kann ich keinen konstanten Strom liefern. Und was passiert, wenn zuviel Strom eingespeist wird? Schon heute sind die Netze überlastet (siehe Stromautobahnen von Nord nach Süd) und überschüssiger Strom wird ins Ausland verschenkt oder sogar von uns noch bezahlt, damit er abgenommen wird.

Und hier werden die Windkraftanlagen subventioniert und zwar auch dann, wenn Sie nur Phantomstrom erzeugen. Das heisst, dass es manchmal vorkommt, das ganze Stromparks abgeschaltet werden, damit die Netzstabilität vorhanden ist (Stichwort: 50 Hertz). Auch der Phantomstrom wird subventioniert, obwohl gar kein Strom erzeugt wird.

Die neuen Stromautobahnen, die geplant sind, müssen noch gegen den Widerstand der Bevölkerung, politische Interessen usw. gebaut werden. Warum man diese nicht erst baut und dann den Rest, ich weiß es nicht! Neun Autobahnen mit Gleichstrom sollen es wohl werden, die von Nord nach Süd errichtet werden müssen. Hinzu kommen zumindest in Rheinland-Pfalz noch 1000 weitere Windräder, obwohl es hier kaum geeignete Plätze gibt.

Also stelle ich mir doch die Frage, nein Fragen:

Warum erzeugt man nicht den Strom da, wo er anfällt? Wind weht in den Bergen, an der See und die Sonne scheint im Süden! Wenn eine solche Energiegewinnung so toll ist und alle davon profitieren, warum muss diese dann subventioniert werden? Warum gibt es keine europäische Lösung? Und wo sind die ganzen Speicher für den erzeugten Strom, damit dieser uns auch dann zur Verfügung steht, wenn mal kein Wind weht und keine Sonne scheint? Alleine für die jetzt noch sieben betriebenen Atomkraftwerke müssten über 100 Pumpspeicherkraftwerke errichtet werden. Wie hoch sind die laufenden Kosten einer Windanlage, die dann der Betreiber zu tragen hat? Warum bekommt eine Kommune bis zu 30.000€ Pacht im Jahr, auch wenn sich das Rad nicht dreht?

Begründet wird dies alles mit der Reduzierung von CO2.

Und wir müssen noch weitere 22 Millionen Tonnen CO2 zusätzlich zur bereits heute vorhandenen Ersparnis einsparen, damit unsere Regierung nicht ihr Gesicht verliert, denn diese hat ja großspurig die Energiewende verkündet. Überall in den Nachbarstaaten, was rede ich weltweit, werden weitere Atommeiler errichtet, hinzu kommen Kohlekraftwerke usw. und wir in Deutschland wollen mit einer nicht zielgerichteten Energiepolitik die Welt verbessern. Der Steuerzahler spürt das schon lange in seinem Portemonnaie, denn die Preise sind über Jahre kräftig gestiegen.

http://www.welt.de/wirtschaft/energie/article127681766/So-viel-kostet-die-Energiewende-jeden-von-uns.html

Zum Klimawandel habe ich mich ja bereits ausgelassen.

https://carstenrenner.wordpress.com/2015/06/15/das-klima-wandelte-sich-schon-immer/

Wie immer bekommen Sie noch weitere Links zum nachlesen und um sich ein neutrales Bild zu verschaffen:

Erneuerbare Energien

http://www.eike-klima-energie.eu/

http://www.spiegel.de/thema/energiewende/

Noch eine Kleinigkeit zum Schluss – den Betrachtungswinkel Natur-, Umwelt- und Tierschutz habe ich komplett vernachlässigt.

Bleiben Sie wachsam!

 

Ihr

Carsten Renner

CarstenRenner14-2-14 019

https://carstenrenner.wordpress.com/2016/01/07/impressum-haftungsausschluss-und-datenschutzausfuhrungen/

Energiewende bedroht Familienunternehmen:

Nicht nur die Familienunternehmen, sondern auch die Privathaushalte leiden unter der fehlerhaften Energiepolitik unseres Landes. Die Umlage für Ökostrom (EEG-Umlage) steigt auch 2017 weiter an, um 8,3% auf 6,88 Eurocent pro Kilowattstunde. Seit dem Jahr 2000 verfolgt unsere Bundesregierung einen planwirtschaftlichen Ansatz, mit dem Ergebnis, dass die Bürger immer tiefer in die eigene Tasche greifen müssen, zum Wohle der Umwelt. Zumindest sollen wir das glauben! Doch weit gefehlt! Die Klimaziele wurden erneut verfehlt, die Solarbranche befindet sich in einem maroden Zustand und die Windindustrie wird folgen.

Im Jahr 2000 lag die EEG-Umlage noch bei 0,2 ct/kWh, 2010 bereits bei 2,05 ct/kWh. Dies ist eine Steigerung von 1000%. Dabei wurden die Technologien immer günstiger. Bis heute verdreifachte sich die Umlage weiter und somit haben wir in 16 Jahren eine Preissteigerung von 3200% erreicht. Weitere Preiserhöhungen werden auch 2017 folgen und selbst ein Anbieterwechsel kann die Steigerungen nicht aufhalten.

Dabei sind die erneuerbaren Energien überhaupt nicht marktfähig, sondern werden in einer Planwirtschaft vorangetrieben. Und unsere Nachbarn? Die verhöhnen uns und nehmen gerne den Überstrom aus Deutschland ab (für die Abnahme bezahlen wir) und geben uns ihren Strom zu horrenden Preisen, wenn wir mehr benötigen, als wir produzieren können.

In der Schweiz wurde sogar über den Atomausstieg abgestimmt. Das Ergebnis war ein klares „NEIN“ zum Atomausstieg. Die Franzosen, Engländer, Polen usw bauen weiter fleißig Atommeiler und investieren in Forschung und Technik, die wir als ehemals führende Nation aufgegeben haben. Nur ohne die Weltengemeinschaft kein Klimaschutz! Und ohne zuverlässige Energie keine Industrie. Die Folge ist ein weiteres Abwandern von Industriezweigen und so verkommen wir nach und nach zu einem Entwicklungsland. Diese Aussicht ist Ihnen zu düster? Dann lesen Sie mal folgendes Buch:

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Über die CO2 Lüge wurde von viel geschrieben und die Experten teilen sich in Befürworter und Gegner der Energiepolitik unseres Landes. Wussten Sie allerdings, das CO2 durchaus wichtig ist:

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Damit möchte ich es belassen und wünsche Ihnen einen guten Rutsch ins neue Jahr. Bleiben Sie mir treu, ich bin auch 2017 wieder für Sie unterwegs, im Sinne der Aufklärung und als Hüter der Freiheit. Ihr Carsten Renner

Bildungslücke in der Politik!?

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News vom 30.12.2016 ganz unten

Liebe Leser,

nicht zum ersten Mal nehme ich mir das Thema Bildung vor. Immer wieder hoffe ich, dass sich im Verlauf der Zeit etwas bessert und bin dann doch merklich enttäuscht, das sich die Politik immer wieder selbst belügt. Bildungspolitik ist in Deutschland Ländersache und somit haben wir in unserem Land viele verschiedene Formen von Bildungsangeboten und Werdegängen. Ich möchte mich, auch wenn ich gerne Bildung als bundespolitisches Thema sehen würde, auf Rheinland-Pfalz beziehen. Viele Aspekte treffen mit Sicherheit auch auf andere Bundesländer zu.

Bildung bedeutet Freiheit

Beginnen wir bei der frühkindlichen Bildung. Diese, aus heutiger Sicht wichtigste Zeit im Bildungsalter, findet zwischen dem 3 und 6 Jahr statt. Also im Kindergarten und somit nicht erst in der Schule oder der Vorschule. In diesem Alter haben die Kinder eine enorme Wissbegierde und Neugierde, lernen sehr schnell spielerisch viele wichtige, auch soziale Verhaltensformen und sie sprudeln nur so voller Energie. Dafür benötigen unsere Kinder die besten Pädagogen, die neusten & modernsten Lernmethoden und Ausstattungen. Dazu muss die Kindergartenführungskraft sich voll auf die Kinder und dessen Entwicklung konzentrieren können. Nebenaufgaben, wie Hausmeistertätigkeiten, gehören nicht dazu, sondern Musik und Fremdsprache. Zur Zeit fehlen rund 5400 Erzieherinnen und Erzieher für unser Kinder in den wichtigen ersten Jahre.

Vorlesetag 2013

Vorlesetag im Kindergarten

Des Weiteren sollten die Gruppen möglichst klein sein, damit die Lernzeit jedes einzelnen Kindes größer wird. Soziale Gepflogenheiten gehören mit zum Lernprozess. Das Elternhaus muss in alle Belange der pädagogischen Erziehung involviert sein, damit auch dort die Lernmethoden vorhanden sind und das Kind bestmöglich bildungstechnisch aufwachsen kann. Das Spielerische darf dabei nicht zu kurz kommen, denn Lernen soll Spaß machen und dies ein Leben lang. Pausen sind dabei genauso wichtig, wie eine gesunde Ernährung.

Betreuungsgeld

Wird vom größeren Teil der Eltern abgelehnt!

Diese Erkenntnisse sind nicht neu, finden jedoch in der Realität nicht immer die gewünschte Umsetzung. So genannte Problemkinder und Kinder mit Migrationshintergrund erschweren die individuelle Förderung. Nicht, weil die Erzieherinnen und Erzieher das nicht wollen, sondern weil Sie es zeitlich nicht schaffen. Hinzu kommen die Kinder ab einem Jahr, die ebenfalls umsorgt werden wollen. Die Führungskraft macht neben der eigentlichen Führung der Kinderstätte auch die Verwaltung, die Organisation von Veranstaltungen, bereitet vor und nach und muss den Helikoptereltern noch jeden Tag Rede und Antwort stehen. Jede Gruppe, unabhängig vom Alter, ist nur so stark wie ihr schwächstes Glied. Das Inklusionsthema vernachlässige ich in diesem Zusammenhang.

https://carstenrenner.wordpress.com/2014/08/24/inklusion/

Danach folgt die Grundschule und somit beginnt eine Zeit für die Kinder, wo auch Disziplin und Ordnung einen höheren Stellenwert bekommen. Die spielerischen Lernformen werden anfangs noch beibehalten, später nennt man es dann fördern und fordern. Auch hier zeigen sich große Unterschiede zu „wollen“ und „können“. Zu wenig Lehrpersonal, eine Ausstattung wie in der Kreidezeit und andauernde Veränderungen in der Bildungspolitik strapazieren das Lehrpersonal extrem. Die Lehrerdichte und die Klassengrößen müssen für eine bestmögliche Bildung geändert werden. Eine 100 prozentige Unterrichtsversorgung kann nur stattfinden, wenn Lehrerstellen zu 105 % besetzt sind. Dies bedeutet, Wegfall von Zeitarbeitsverträgen, hin zu verlässlicher Planungspolitik und Sicherheit der Lehrer. Bei Ausfall durch Krankheit steht direkt ein Aushilfslehrer zur Verfügung. Bei Klassengrößen von 20-25 Kindern besteht eine Schulstunde nur aus ca.35 Minuten. Die restlichen zehn Minuten sind hinsetzen, für Ruhe sorgen, Einträge ins Klassenbuch, Vollzähligkeit usw. Also knapp 1,5 Minuten für jedes einzelne Kind? Das ist zu wenig! Klassengrößen von 15- 20 Kinder wären angemessen, wenn die organisatorischen Punkte im Vorfeld erledigt wurden. Hinzu kommen fehlende, moderne Ausbildungsmethoden, wie die Digitalisierung. Heute wird immer noch, wie in den 50ér Jahren an die Tafel geschrieben und die digitale Ausstattung, wenn die Schule eine besitzt, reicht nicht aus, um eine lückenlose Unterrichtsversorgung für jedes Kind sicherzustellen.

Ein weiterer Aspekt sind die Förderschulen, die Inklusion und die sogenannten Feuerwehrlehrer. Individuelle Förderung sollte der Kern der Grundschule sein. Dies trifft in Rheinland-Pfalz nicht zu, denn 75 % der Schulen haben einfach zu geringe Kapazitäten an Lehrkräften. Die Feuerwehrlehrer, so nennt man einen Pool von Aushilfslehrern, stehen nicht ausreichend zur Verfügung, da man diese als Schule blocken kann und somit anderen Schulen den Weg versperrt. Zur Zeit gibt es rund 2500 Kurzzeitarbeitsverträge für Lehrer. Damit ist das Land Rheinland-Pfalz einer der größten Arbeitgeber für Kurzarbeit. Und das bei einer rot-grünen Regierung!

Die Halbtagsschulen sind überfüllt mit Kindern, da in vielen Elternhäusern beide Elternteile berufstätig sind und somit eine Versorgung der Kinder auch nach 13 Uhr wünschen. Mittagessen, Hausaufgabenbetreuung und Arbeitsgemeinschaften sind nur ein paar Dinge, die zusätzlich die Lehrer leisten müssen. Kommen dann noch Ausfälle durch Krankheit und Urlaub hinzu, steht oft nur ein Lehrer für zwei Klassen zur Verfügung. Bei der Inklusion gibt es Schwerpunktschulen, bald schon Schwerpunktzentren. Diese sind bis zu 50 % räumlich und sachlich angemessen ausgestattet. Allerdings darf 50 % nicht der Anspruch sein. Es geht hier schließlich um unsere Zukunft.

Seit dem letzten Jahr kam ein weiteres Problem hinzu. Die Versorgung der Flüchtlingskinder und somit die Integration. Sprachintensivkurse sollten angeboten und umgesetzt werden, damit die sprachliche Barriere nicht die Chancen der Kinder nimmt. Dessen Forderung können nur knapp 50% der Schulen nachkommen. Insgesamt fehlen in Rheinland-Pfalz knapp 1000 Lehrer! Und da ist der Familiennachzug der Flüchtlingskinder noch nicht eingerechnet. Eine Mammutaufgabe, die keine sein darf. Denn eine ausgezeichnete Bildung steht für Wohlstand und Qualität. Und die Sprache ist die beste Integration.

Welche Möglichkeiten haben wir in Rheinland-Pfalz?

Zur Zeit gibt es in Rheinland-Pfalz insgesamt rund 10000 Stunden Unterrichtsausfall an allen Schulen. Es gibt ca. 13000 Inklusionskinder. Dessen Lehrpersonal wird gerade in Landau ausgebildet zum Inklusionslehrer light. Man möchte die Förderschulen auflösen und Schwerpunktzentren aufbauen. Löst es auch nur ein Problem? Nein, es wird nur verlagert.

Da fällt mir gerade ein! Wann hat eigentlich mal jemand die Eltern gefragt, wie dessen Vorstellungen von Bildung, Inklusion, Ausstattung usw. sind?

Und was macht unser Land, wenn es zu schwer wird, die Ziele zu erfüllen, werden die Ziele eben nach unten aufgeweicht. Sogar eine Abschaffung der Schulnoten ist in der Diskussion. Nur wie sollen die Kinder denn Klarheit erlangen, wie sie im Vergleich zu anderen Kindern stehen und wie soll eine Leistungsbewertung aussehen? Des Weiteren wird über eine Abschaffung der Hausaufgaben geredet. Über eine Vereinfachung des Abiturs, damit noch mehr Kinder das Abitur schaffen. Auch das „Sitzen bleiben“ soll abgeschafft werden, damit die Kinder nicht diesen seelischen Druck spüren. Welchen Druck spüren die Kinder denn, wenn Sie immer wieder an den kommenden Aufgaben scheitern? Selbst Eltern wollen diesen Einheitsbrei nicht mehr weiter unterstützen. Privatschulen haben einen hohen Zulauf, sind allerdings von der finanziellen Ausstattung der Eltern abhängig. Nicht selten kommen mehr als 1000€ pro Monat an Kosten auf die Eltern zu. Der Staat hat einfach die Pflicht, sich angemessen und somit bestmöglich um die Kinder zu kümmern, von Kleinkindalter bis zum Abschluss des Studiums oder der Lehre.

Kommen wir zu den weiterführenden Schulen. Nach der Grundschulzeit entscheiden mittlerweile die Eltern alleine, auf welche weiterführende Schule ihr Kind gehen soll. Dies hat zum Nachteil, dass die Eltern meist keinen objektiven Blick auf das Leistungsniveau ihres Kindes haben. Aus diesem Grund ist das Gymnasium überfüllt, der Leistungsdruck für die schwächeren Kinder enorm und die Quote der Schulabgänger ohne Abitur hoch. Durch diesen hohen Zulauf an Schülern leidet die Qualität der Ausbildung an der Schule. Zu wenig Lehrer, zu große Klassen, unmoderne Ausstattung usw. sind hier genauso vorhanden wie in der Grundschule. Meist reicht auch die Infrastruktur nicht aus, um die Kinder bestmöglich unterzubringen. Des Weiteren müssten viele Räumlichkeiten modernisiert werden, denn auch die hygienischen Zustände an manchen Schulen lassen zu wünschen übrig. Und wenn ein Kind schon nicht gerne auf die Toilette geht, wie soll es sich dann auf den Rest des Unterrichtes konzentrieren? Mittlerweile gibt es sogar Schulen, an denen sich die Schulleiter freistellen lassen und ihren Posten auf Grund der vielen Mängel und Zwängen aufgeben. Dann gibt es Schulen, die über einen längeren Zeitraum gar keine Schulleitung besitzen.

Als kurzen Schwenk in die Vergangenheit möchte ich nur hinzufügen, dass ich persönlich die damalige Schulform Gymnasium, Realschule und Hauptschule zielführender empfand. Kinder, die mit der einen Schulform unter- oder überfordert waren, konnten die Schule wechseln. Dazu fanden Absprachen zwischen den Eltern, den Lehrern und dem Kind statt. Selbst nach der Grundschulzeit gab es ein Empfehlungsschreiben, dass den Eltern die Entscheidung vereinfachen sollte. Und irgendwie ist aus uns doch auch etwas geworden, oder?

Kommen wir nun zum Studium und der Ausbildung. Aus welchem Grund haben wir eigentlich einen solchen Akademisierungswahn? Müssen die Anforderungen für manche Berufsgruppen stets das abgeschlossene Studium sein? Und warum zählt eine Meisterausbildung nicht genauso viel wie ein Studium? Wer schlägt den Nagel in die Wand, wenn wir nur noch Akademiker haben? Auch sollten die dualen Studiengänge weiter gefördert werden, damit die praktischen Erfahrungen mit in die Lernphase einfließen können. Gerade die Wirtschaft fordert eine Stärkung der dualen Studiengänge. Auch sollten die Kinder, die eine Lehre abgeschlossen und sich über die Meisterschiene qualifiziert haben, leichter einen Zugang zum Studium erhalten. Warum sollte man Menschen, die wissbegierig und zielorientiert sind, die Chancen nehmen, sich über ein Studium weiterzubilden. Die Studentenzahlen überfordern bereits heute die Universitäten. Zu wenig Lehrpersonal, zu kleine Räume, eine zu geringe finanzielle Ausstattung. Sie merken, liebe Leser, die Defizite ziehen sich wie ein roter Faden durch die gesamte Schulzeit. Die Hochschulen sind an ihren Kapazitätsgrenzen angelangt und schon darüber hinaus.

Auch die hohe Anzahl der Studienabbrecher zeigt deutlich, das wir in Deutschland auf dem falschen Weg sind. Und das Niveau zu senken, ist keine Lösung.

 

Als liberaler Bürger halte ich diesen Zustand für nicht hinnehmbar. Die Finanzierung darf kein Hindernis sein, geht es doch um die Zukunft unseres Landes, um die Zukunft unserer Kinder und unseren Anspruch auf Qualität & Werte. In Zeiten von wahnsinnigen Einnahmen des Staates muss unser Anspruch größer sein, als die Realität es uns zeigt!

 

Ihr

Carsten Renner

CarstenRenner14-2-14 041

https://carstenrenner.wordpress.com/2016/01/07/impressum-haftungsausschluss-und-datenschutzausfuhrungen/

Aktuelles zum Thema „Bildung“:

Vor kurzem hat die Bundesregierung die Zahlen der Studenten veröffentlicht. 2,8 Millionen Menschen studieren in Deutschland. Das ist geschichtlich gesehen absoluter Rekord und zeigt sehr deutlich, dass gerade die jungen Menschen Orientierung benötigen. Viele Berufe, die man damals mit einem Hauptschulabschluss ausüben konnte, sind mit dem heutigen Abschluss einer Realschule oder sogar dem Abitur zu bewerkstelligen. Das soll weder das Handwerk, noch andere Berufszweige diffamieren, sondern einfach unseren heutigen Anspruch zeigen. Anspruch und Wirklichkeit klaffen weit auseinander. Die hohe Zahl der jungen Menschen, die gerne das Abitur machen wollen, es allerdings nicht unbedingt aufgrund ihrer Qualifikation können, stellen die Schulen vor neuen Herausforderungen. Die Wirtschaft fordert immer mehr, die Kinder werden überlastet und überfordert, und die Schulträger passen die Prüfungen an die neuen Gegebenheiten an. Das bedeutet mehr Quantität, weniger Qualität!

Was hat der junge Erwachsene davon? Oder die Wirtschaft? Die Bildungseinrichtungen? Den Menschen wird suggeriert, wer etwas in unserem Land werden will, braucht ein Studium. Dazu am besten gleich ein paar Jahre Berufserfahrung, ein Jahr im Ausland plus hohe Flexibilität und Mobilität. Wenn Sie das bereits mit 20 Jahren besitzen, haben Sie gute Chancen ins gehobene Management zu gelangen. Doch was ist mit den Dichtern und Denkern? Mit den Gründern, die Ideenvielfalt und der Kreativität.

Bildung ist das A und O unserer Gesellschaft. Sie muss dem Individuum angepasst werden, Schule und Noten sind wichtige Eckpfeiler unserer Leistungsgesellschaft. Bildung darf weder über- noch unterfordern und die Lehrkraft muss das Potential jedes einzelnen Kindes erkennen und es so fördern, dass es seine Stärken stärken kann und seine Schwächen vernachlässigt. Nur so kommen wir dem Ziel, unser Land weiter nach vorne zu bringen, näher!

Hier noch ein wenig Lektüre zur Bildung:

http://www.focus.de/familie/schule/bildungsqualitaet/

https://www.welt.de/politik/deutschland/article142970245/Die-Kita-wird-zur-neuen-Schule-der-Nation.html

Vielleicht muss man sogar das ganze Schulsystem überdenken. Muss man denn alles in Fächern lernen? Oder kann man ein Thema, wie z.B. die Pyramiden auch gleichzeitig mit vielen Fächern kombinieren. Flächenberechnungen, Geschichte, Kunst und Kultur, Bauweise und Statik beinhalten jetzt schon mehrere Schulfächer. Warum nicht das Thema behandeln? Und noch wichtiger ist ein Überdenken der Schulstunden, 45 Minuten ohne Pause sind zuviel. Warum? Weil unser Gehirn die ganzen Informationen nicht behalten kann und für sich selbst definiert, was ist wichtig und was kann weg. Bereits nach 5 Minuten verabschieden sich die ersten Informationen, damit Neue aufgenommen werden können. Wir lernen also nicht effektiv. Des Weiteren sind modernen Ausbildungstechniken zu nutzen und diese mit den herkömmlichen Methoden zu kombinieren. Lesen in einem Buch und einem Tablet. Rechnen mit dem Kopf und dem Rechner. Schreiben ins Heft und eine Word-Datei. Liebe Leser, Sie merken, es gibt reichlich zu verbessern oder gewollt zu vernachlässigen, um unsere Zukunft zu gefährden.

 

 

Der Euro, ein Wertvernichter?

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Liebe Leser,

ich möchte heute nur kurz auf einen Vortrag eingehen, den ich im Rahmen einer Einladung an der WHU in Vallendar besuchen durfte. Hier ging es um das Themengebiet „Geld“, wie Geld entstand, wie es sich im Laufe der Jahrhunderte entwickelte und ob der Euro eine Zukunft hat. Nach ein paar einleitenden Sätzen wurde das Schwerpunktthema, der Euro behandelt.

Damals hat man mit Einführung des Euros die großen Hoffnungen gehabt, dass die beteiligten Länder zusammen in eine Richtung marschieren, wie auch schon damals beim Zusammenschluss zur Europäischen Union. Allerdings ist es anders gekommen wie gedacht und die nationale Finanzpolitik der Euroländer hat sich, gerade seit Beginn der Finanzkrise, in verschiedene Richtungen entwickelt. Jedes Land hat aus der Not heraus andere Prioritäten gesetzt und so haben wir eine Schieflage erreicht, aus die wir nicht mehr herauskommen können. Das der Euro scheitern wird, war auch das Resümee des Abends. Die Frage nach dem „wann“ konnte man natürlich nicht beantworten. Doch mit dem Vortragenden, Herr Thomas Meyer, hatte man einen Insider als Redner gefunden.

Welche Möglichkeiten des Handelns haben wir? Zum einen wurde eine Investition in Immobilien klar abgelehnt, da sich der Häuslebauer oder Käufer in zweierlei Hinsicht ein Bein stellt. Er investiert mit seinem Ersparten in Steine und verschuldet sich meist im sechsstelligen Bereich. Somit hat er kaum Reserven und heizt auf der anderen Seite den Immobilienmarkt weiter an, in der Hoffnung einen guten Schnitt zu machen.

Zum anderen wurde die Empfehlung ausgesprochen, in ein Portfolio aus Rohstoffen, Unternehmensbeteiligungen aus international aufgestellten Unternehmen und in einen Gold-ETF zu investieren.

Und auch der Humor blieb bei diesem sehr ernsten Thema nicht auf der Strecke – eine der humorvollen Fragen ans Plenum war:

Wer von Ihnen gibt 680.000.000.000 Euro zu 0% Zinsen an einen kreditunwürdigen und hochriskanten Darlehensnehmer? … Keiner? … Falsch, Deutschland macht es und zwar zu null Prozent in Europa. Die Risikoländer, die davon profitieren, allerdings niemals den Betrag zurückzahlen werden, sind die Südländer. Und das mit unserem Steuergeld!

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Warum wir das machen? Weil es sonst schon zum Crash gekommen wäre. Und sobald Herr Draghi sagt, dass er die Zinsen erhöhen will, kollabiert das System. Von jetzt auf gleich haben wir einen Zins von über 5% und damit sind ganz viele europäischen Staaten pleite. Des Weiteren viele Immobilienbesitzer, die dann die Kredite nicht mehr begleichen können. Der Immobilienmarkt platzt und dies löst weitere Kettenreaktionen aus.

Sie merken liebe Leser, es ist ein Teufelskreis und die EZB kann gar nicht anders, als die Märkte mit Geld zu fluten. Wussten Sie eigentlich, dass es in Schweden und China bereits eine Parallelwährung im Versuch gibt? Eine Kryptowährung, ähnlich dem Bitcoin. Die Staaten bereiten sich also schon auf das Unvermeidliche vor und wir, die Bürger bekommen nur wenig davon mit, denn einer muss ja die Zeche zahlen.

http://derstandard.at/2000048072023/Kaum-mehr-Bargeld-Schweden-bauen-staatliches-Bitcoin

http://www.focus.de/digital/internet/alternative-kryptowaehrungen-im-ueberblick-peercoin-minen-mit-ruecksicht-auf-die-umwelt_id_3689301.html

Dies war nur ein kleiner Anriss eines Themas, das mit Sicherheit viele weitere Seiten füllen könnte. Ich wollte Ihnen auch nur kurz einen Einblick geben und auch zum Nachdenken anregen, damit sich der finanzielle Verlust in Grenzen hält.

Auch sollten Sie weiterhin das Thema „Bargeldverbot“ verfolgen.

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Bleiben Sie wachsamer denn je

Ihr

Carsten Renner

CarstenRenner14-2-14 041

https://carstenrenner.wordpress.com/2016/01/07/impressum-haftungsausschluss-und-datenschutzausfuhrungen/

Dein Weg, unser Weg

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Liebe Leser,

heute möchte ich Ihnen ein Gedicht für das Wochenende und vielleicht sogar für Ihren weiteren Lebensweg mitgeben.

Desiderata

Geh deinen Weg ohne Eile und Hast,
und suche den Frieden in Dir selbst zu finden
und wenn es Dir möglich ist, versuche den Anderen zu verstehn,
sag ihm die Wahrheit ruhig und besonnen,
und höre ihm zu.
Auch wenn er gleichgültig und unwissend ist,
denn auch er hat seine Sorgen,
egal ob er noch jung und aggressiv oder schon alt und müde ist.

Wenn Du dich mit all den anderen vergleichst,
wirst du feststellen, Du lebst unter Menschen, die
entweder größer oder kleiner,
besser oder schlechter sind als Du selbst!

der-weg-ist-das-ziel

Sei stolz auf deinen Erfolg und denke auch an deine Karriere
Aber bleibe bescheiden,
Denn das Schicksal kann sich jederzeit wenden.
Sei vorsichtig in deinen Geschäften
denn die Welt ist voller List und Tücke.
Aber lass dich trotz allem nicht von deinem Weg ablenken.

Viele Leute reden von hohen Idealen
und überall wird Heldenmut angepriesen.
Bleibe Du Selber und heuchle nicht mit Gefühl;
Steh der Liebe nicht zynisch gegenüber,
denn sie ist das einzige was wahr und unvergänglich ist.

Sei dankbar über jedes Jahr, das Du erleben darfst
Auch wenn mit jedem Tag ein Stück Deiner Jugend entschwindet,
bereite dich auf den Augenblick vor,
in dem etwas unvorhergesehenes in dein Leben tritt.
Aber zerstöre dich selbst nicht aus Angst vor der Einsamkeit.
Sei immer so, dass Du vor Dir selbst bestehen kannst.

Du hast ein Recht auf der Welt zu sein,
genau wie die Blume, die blüht
und wie ein Stern in der Nacht.
Doch auf dieser Welt lebst Du nicht allein.
Hast du schon irgendwann mal darüber nachgedacht?

Darum schließe Friede mit Gott,
wo immer er Dir auch begegnet.
Ganz gleich, was das Leben dir auch an Schwierigkeiten auferlegt.
Lass nicht durch Lug und Trug deine Ideale zerbrechen.
Die Welt ist immer noch schön,
Versuche auf ihr zu Leben und glücklich zu werden!

 

Aus meiner persönlichen Sicht ist nur der Passus mit der Wahrheit zu überdenken, denn es gibt viele Wahrheiten, da jeder Mensch eine Situation anders wahrnimmt und somit auch anders empfindet. Da würde mir – sag ihm deine Meinung – besser gefallen. Da wären wir wieder bei der Medaille mit den drei Seiten.

Ich wünsche Ihnen einen schönen, aufregenden und spannenden weiteren Lebensweg!

Ihr

Carsten Renner

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