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Liebe Leser,

es ist zu einem Dauerthema geworden und seit 2014 berichte auch ich in unregelmäßigen Abständen zum Thema Energie, Energiewende und Steuerlast des Bürgers.

Am 27.02.2017 erschien ein gut recherchierter Artikel in der Rhein-Zeitung zum Thema „Wenn Wind und Sonne schlapp machen“ von Ursula Samary, eine Journalistin mit durchaus liberalen Ansichten. Durch das feststehende Aus für die Kernenergie und die unzureichend durchdachte Trassenpolitik seit Beginn der Energiewende wissen wir, der Blackout kommt auf leisen Sohlen. Nur abzufangen durch unsere europäischen Nachbarn, die sich den Strom gut bezahlen lassen. Bis dahin haben wir Steuerzahler weitere Millionen Euro mit der Stromrechnung beglichen, immer in der Hoffnung, der Strom aus der Steckdose ist grün. Doch das ist er nicht und das wird er auch nicht sein!

Erneuerbare Energien 3

In dem besagten Artikel ging es darum, was passiert, wenn die Sonne mal nicht scheint und kein Wind weht? Da wir immer noch keine ausreichenden Speicherkapazitäten für die Stromspeicherung haben, die Stromtrassen erst noch gebaut werden müssen und der Gegenwind für das Ultranet immer größer wird, nichts. Es wird nichts passieren, es bleibt einfach dunkel. Wann haben Sie das letzte Mal einen ganzen Tag ohne Strom gelebt? Selbst bei einem Stromausfall von gerade einmal einer Stunde merkt man sehr schnell, wie abhängig wir davon sind. Und es kommt noch besser! Durch immer mehr Vernetzung wird die Gefahr der Abhängigkeit noch größer. Vom Hacking mal ganz abgesehen!

Die rund 28000 Windkraftanlagen in Deutschland produzieren knapp unter 1 und bis zu 2 Gigawatt, die 1,2 Millionen Solaranlagen zwischen 2 und 4 Gigawatt (Mittagszeit) und die wetterunabhängigen Biomassen- und Wasserkraftwerke gut 7 Gigawatt Strom. Da der deutsche Bedarf im Schnitt bei 70 bis 85 Gigawatt liegt, reicht der angebliche saubere Strom bei weitem nicht aus. Aufgefangen wird das Delta größtenteils durch Kohle- und Atomstrom und durch Importe aus dem Ausland. Damit kann man zur Zeit den Bedarf deutscher Haushalte und der Industrie decken.

In der Politik möchte man natürlich, auch weil es schick ist und in die Zeit passt, den Kohle- und Atomstrom abschaffen und die Energiewende mit allen Mitteln zum Erfolg führen. Das dies einfach nicht möglich ist, mag und darf man nicht äußern. Was würden denn die Wähler sagen, wenn sich ein Politiker aus der Deckung wagt und dies offiziell bestätigt? Innerhalb seiner Partei bekommt er vielleicht noch einen Posten auf Alaska als außenpolitischer Sprecher und in der Wählergunst nur noch die Stimmen seiner Familie und der immer weniger werdenden Freunde (sinnbildlich gesprochen).

Als Blogger und Bürger möchte ich ein paar Fragen stellen, die Sie mir gerne beantworten dürfen.

Warum macht man sich erst nach vielen Jahren Gedanken über Stromtrassen, wenn die Stromanlagen schon lange stehen?

Warum sollen wir Bürger immer mehr für den Strom zahlen, obwohl sich dieser an der Strombörse verbilligt hat?

Wie viel Energie benötigt ein Windrad, um gebaut zu werden?

Warum werden Windräder nicht da gebaut, wo Wind weht und Solaranlagen dort, wo die Sonne scheint? (Wind – in Deutschland höchstens an Nord- und Ostsee, Sonne – im Breisgau)

Eine Windkraftanlage hat eine durchschnittliche Effizienz von 13 %. Das heißt, eine 3 Megawatt-Anlage speist ca. 390 kWh in das Stromnetz ein. Warum sollte ich also eine solche Anlage bauen? (Hinweis: Die klammen Kommunen sind auf die Subventionen von ca. 30000 Euro pro Jahr und Anlage angewiesen)

Wenn der CO2-Gehalt trotz der Energiewende weiter steigt, nutzt er dann dem Klima- und Umweltschutz?

Wenn eine Stromtrasse aus mehreren tausend Muffen (Verbindungsstücke zwischen den Leitungen) besteht, wie hoch ist dort der Verlust und die Fehlerwahrscheinlichkeit?

Und was wird passieren, wenn der Energieverbrauch weiter ansteigt?

So könnte ich Ihnen noch viele Fragen formulieren und feststellen, das erstens Deutschland alleine keine Energiewende schaffen kann und zweitens das Milliardengrab EEG immer größer wird. In einem sich in den letzten Jahren nicht immer einigen Europa können Staaten nicht auf ihre Souveränität verzichten und somit muss jedes Land für sich in der Lage sein, die Grundbedürfnisse ihrer Bürger zu schützen und sicherzustellen. Dazu zählt bei mir auch der Bedarf an Strom. Die Frage ist also nicht, was passiert mit dem Atommüll, sondern was passiert, wenn das Licht ausgeht? Für Sie zu polemisch? Für mich kommen Ursache und Wirkung einfach zusammen!

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Und zum Schluss noch wie gewohnt die Links zum Nachlesen und auch zwei Artikel von mir aus dem Jahr 2014, immerhin schon wieder drei Jahre her.

https://www.eike-klima-energie.eu/

https://carstenrenner.wordpress.com/2014/05/08/ereuerbare-energien-gesetz-eeg/

https://carstenrenner.wordpress.com/2014/09/12/atomausstieg-zielfuhrend/

https://de.wikipedia.org/wiki/Erneuerbare_Energien

https://energiephysik.jimdo.com/vor-nachteile/

Wie so oft liegt die Wahrheit wohl zwischen den Zeilen und ich überlasse es Ihnen, zu welcher Schlussfolgerung Sie kommen. Gerne dürfen Sie mir ihre Meinung im Kommentar mitteilen. Bleiben Sie wachsam!

 

Ihr

Carsten Renner

CarstenRenner14-2-14 019

https://carstenrenner.wordpress.com/2017/01/01/impressum-haftungsausschluss-und-datenschutzausfuhrungen/

 

News vom 18.04.2017:

Auch bei Tichys Einblick kommt die Energiewende und ihre Folgen nicht zu kurz.

https://www.tichyseinblick.de/gastbeitrag/gruene-landschaftsfresser/

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