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News ganz unten vom 30.12.2016

Liebe Leser,

gerade in Rheinland-Pfalz stolpern wir beim Durchqueren der schönen Landschaft immer wieder auf diese großen Säulen mit drei Blättern, die sich mal drehen und mal auch nicht. Hinzu kommt der Schattenflug mit einem komischen, unbekannten Geräusch. Beim Anblick solcher Anlagen muss ich für mich immer wieder feststellen, Windräder gefallen mir nicht. Allerdings geht es auch nicht ums gefallen, sondern um die Energiewende, die mit aller Macht vorangetrieben wird, koste es, was es wolle.

red null gabriel

Kommen wir doch einmal zu dem Begriff Windkraft.

http://www.vorweggehen.de/erneuerbare-energien/global-wind-day-2015/

https://de.wikipedia.org/wiki/Windenergie

Windkraftanlagen würden den besten Ertrag bringen, wenn sie durchgehend, also 24h an 365 Tagen laufen würden. Das nennt man dann Volllast. Bei Windkraftanlagen an der Nordsee zum Beispiel liegt die Auslastung bei 4260h pro Jahr, also weniger als die Hälfte der Vollauslastung. In Rheinland-Pfalz beträgt die Auslastung gerade einmal ~ 1400 Stunden.

Im Vergleich zu einem Atomkraftwerk bedeutet dies, das 2552 Windkraftanlagen bei 25% Auslastung aufgestellt werden müssen, um ein AKW (z.B. Philipsburg) mit 1468 Megawatt Leistung zu ersetzen. Jetzt können Sie sich ausrechnen, wie viele Windräder für die Grundversorgung in Deutschland aufgestellt werden müssten. Und das bedeutet nicht, das ich gegen eine vernünftige, durchdachte Energieversorgung in Deutschland bin.

Haben Sie sich schon einmal gefragt, welche Energie nötig ist, um ein solches Windrad zu errichten? Sie benötigen eine große Freifläche von ca. zwei Fußballfeldern. Sollte sich dort Baumbestand befinden, müssen Sie ihn entfernen lassen. Keine Angst, laut unserer Umweltministerin in Rheinland-Pfalz benötigen Sie keine Ersatzaufforstung. Komisch, kommt die gute Frau doch von den Grünen! Naja, weiter im Text. Die Höhe eines Windrades beträgt bis zu 200m und deshalb sind diese auf den Höhen auch so gut zu sehen. Dann benötigen Sie gut ausgebaute Anfahrtswege, denn so ein Schwerlasttransporter braucht schon einen großen Schwenkbereich und einen guten Untergrund. Haben Sie das alles gewährleistet, fehlt nur noch der Aufbau, der Anschluss an das hoffentlich vorhandene Stromnetz und schon kann es losgehen. Ein Kinderspiel!

Doch Moment mal, ist unser Stromnetz überhaupt für die Aufnahme ausgelegt? Denn der Wind weht ja nicht immer, also kann ich keinen konstanten Strom liefern. Und was passiert, wenn zuviel Strom eingespeist wird? Schon heute sind die Netze überlastet (siehe Stromautobahnen von Nord nach Süd) und überschüssiger Strom wird ins Ausland verschenkt oder sogar von uns noch bezahlt, damit er abgenommen wird.

Und hier werden die Windkraftanlagen subventioniert und zwar auch dann, wenn Sie nur Phantomstrom erzeugen. Das heisst, dass es manchmal vorkommt, das ganze Stromparks abgeschaltet werden, damit die Netzstabilität vorhanden ist (Stichwort: 50 Hertz). Auch der Phantomstrom wird subventioniert, obwohl gar kein Strom erzeugt wird.

Die neuen Stromautobahnen, die geplant sind, müssen noch gegen den Widerstand der Bevölkerung, politische Interessen usw. gebaut werden. Warum man diese nicht erst baut und dann den Rest, ich weiß es nicht! Neun Autobahnen mit Gleichstrom sollen es wohl werden, die von Nord nach Süd errichtet werden müssen. Hinzu kommen zumindest in Rheinland-Pfalz noch 1000 weitere Windräder, obwohl es hier kaum geeignete Plätze gibt.

Also stelle ich mir doch die Frage, nein Fragen:

Warum erzeugt man nicht den Strom da, wo er anfällt? Wind weht in den Bergen, an der See und die Sonne scheint im Süden! Wenn eine solche Energiegewinnung so toll ist und alle davon profitieren, warum muss diese dann subventioniert werden? Warum gibt es keine europäische Lösung? Und wo sind die ganzen Speicher für den erzeugten Strom, damit dieser uns auch dann zur Verfügung steht, wenn mal kein Wind weht und keine Sonne scheint? Alleine für die jetzt noch sieben betriebenen Atomkraftwerke müssten über 100 Pumpspeicherkraftwerke errichtet werden. Wie hoch sind die laufenden Kosten einer Windanlage, die dann der Betreiber zu tragen hat? Warum bekommt eine Kommune bis zu 30.000€ Pacht im Jahr, auch wenn sich das Rad nicht dreht?

Begründet wird dies alles mit der Reduzierung von CO2.

Und wir müssen noch weitere 22 Millionen Tonnen CO2 zusätzlich zur bereits heute vorhandenen Ersparnis einsparen, damit unsere Regierung nicht ihr Gesicht verliert, denn diese hat ja großspurig die Energiewende verkündet. Überall in den Nachbarstaaten, was rede ich weltweit, werden weitere Atommeiler errichtet, hinzu kommen Kohlekraftwerke usw. und wir in Deutschland wollen mit einer nicht zielgerichteten Energiepolitik die Welt verbessern. Der Steuerzahler spürt das schon lange in seinem Portemonnaie, denn die Preise sind über Jahre kräftig gestiegen.

http://www.welt.de/wirtschaft/energie/article127681766/So-viel-kostet-die-Energiewende-jeden-von-uns.html

Zum Klimawandel habe ich mich ja bereits ausgelassen.

https://carstenrenner.wordpress.com/2015/06/15/das-klima-wandelte-sich-schon-immer/

Wie immer bekommen Sie noch weitere Links zum nachlesen und um sich ein neutrales Bild zu verschaffen:

Erneuerbare Energien

http://www.eike-klima-energie.eu/

http://www.spiegel.de/thema/energiewende/

Noch eine Kleinigkeit zum Schluss – den Betrachtungswinkel Natur-, Umwelt- und Tierschutz habe ich komplett vernachlässigt.

Bleiben Sie wachsam!

 

Ihr

Carsten Renner

CarstenRenner14-2-14 019

https://carstenrenner.wordpress.com/2016/01/07/impressum-haftungsausschluss-und-datenschutzausfuhrungen/

Energiewende bedroht Familienunternehmen:

Nicht nur die Familienunternehmen, sondern auch die Privathaushalte leiden unter der fehlerhaften Energiepolitik unseres Landes. Die Umlage für Ökostrom (EEG-Umlage) steigt auch 2017 weiter an, um 8,3% auf 6,88 Eurocent pro Kilowattstunde. Seit dem Jahr 2000 verfolgt unsere Bundesregierung einen planwirtschaftlichen Ansatz, mit dem Ergebnis, dass die Bürger immer tiefer in die eigene Tasche greifen müssen, zum Wohle der Umwelt. Zumindest sollen wir das glauben! Doch weit gefehlt! Die Klimaziele wurden erneut verfehlt, die Solarbranche befindet sich in einem maroden Zustand und die Windindustrie wird folgen.

Im Jahr 2000 lag die EEG-Umlage noch bei 0,2 ct/kWh, 2010 bereits bei 2,05 ct/kWh. Dies ist eine Steigerung von 1000%. Dabei wurden die Technologien immer günstiger. Bis heute verdreifachte sich die Umlage weiter und somit haben wir in 16 Jahren eine Preissteigerung von 3200% erreicht. Weitere Preiserhöhungen werden auch 2017 folgen und selbst ein Anbieterwechsel kann die Steigerungen nicht aufhalten.

Dabei sind die erneuerbaren Energien überhaupt nicht marktfähig, sondern werden in einer Planwirtschaft vorangetrieben. Und unsere Nachbarn? Die verhöhnen uns und nehmen gerne den Überstrom aus Deutschland ab (für die Abnahme bezahlen wir) und geben uns ihren Strom zu horrenden Preisen, wenn wir mehr benötigen, als wir produzieren können.

In der Schweiz wurde sogar über den Atomausstieg abgestimmt. Das Ergebnis war ein klares „NEIN“ zum Atomausstieg. Die Franzosen, Engländer, Polen usw bauen weiter fleißig Atommeiler und investieren in Forschung und Technik, die wir als ehemals führende Nation aufgegeben haben. Nur ohne die Weltengemeinschaft kein Klimaschutz! Und ohne zuverlässige Energie keine Industrie. Die Folge ist ein weiteres Abwandern von Industriezweigen und so verkommen wir nach und nach zu einem Entwicklungsland. Diese Aussicht ist Ihnen zu düster? Dann lesen Sie mal folgendes Buch:

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Über die CO2 Lüge wurde von viel geschrieben und die Experten teilen sich in Befürworter und Gegner der Energiepolitik unseres Landes. Wussten Sie allerdings, das CO2 durchaus wichtig ist:

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Damit möchte ich es belassen und wünsche Ihnen einen guten Rutsch ins neue Jahr. Bleiben Sie mir treu, ich bin auch 2017 wieder für Sie unterwegs, im Sinne der Aufklärung und als Hüter der Freiheit. Ihr Carsten Renner

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