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Liebe Leser,

nun sind schon wieder drei Wochen vergangen, seit den feigen Anschlägen in Paris. Sehr schnell wurde damals der islamische Staat für dieses Verbrechen verantwortlich gemacht und schuldig gesprochen. Die Täter waren junge Menschen, die sich zum Teil selbst mit in die Luft sprengten.

http://de.rbth.com/gesellschaft/2015/11/16/gedenken-an-paris-moskau-trauert-mit-blumen-kerzen-und-ikonen_540921?gclid=COyyoZqtuskCFcLnwgod9soCeA

http://www.zeit.de/gesellschaft/zeitgeschehen/2015-11/paris-anschlaege-liveblog

http://www.zeit.de/thema/anschlaege-in-paris

Weitere flüchtige Täter wurden verfolgt und auch in Nachbarländern gesucht. Viele Menschen haben bei den Anschlägen ihr Leben verloren, sind verletzt, traumatisiert und werden nie wieder das Leben führen, was sie noch vor den Anschlägen hatten. Die Politik machte sich gleich auf, Loyalität zu beweisen, gegenüber Frankreich und der ganzen Nation.

Doch ist es nicht vielleicht diese Politik, die diese Anschläge erst ermöglicht hat? Waren es nicht innenpolitische Probleme, die zu den Anschlägen führten? Hätten Sie als IS nicht auch gleich gerufen, ich war´s, um die Macht zu festigen und den Terror in die westlichen Länder zu bringen? Als Werbung für den IS? Auch hier stellt sich mir immer die Frage: Wer hat was davon? Und warum werden eigentlich die Täter in den letzten Jahren immer erschossen? Es gab mal Zeiten, da wurde diese festgenommen und vor ein ordentliches Gericht gestellt. Also, wer hat was davon?

Für die leidenden Menschen ist es egal, wer es war, es ist passiert.

In Deutschland hat man politisch die Gunst der Stunde schnell genutzt und die Flüchtlingsproblematik erst einmal den Terroranschlägen untergeordnet. So hatte man Luft zum durchatmen und konnte von seinen Problemen ablenken. Das dies nicht auf Dauer gelingt, zeigt die Presse seit einigen Tagen wieder. Jeden Tag kommen noch über 10.000 Menschen in unser Land. Die Zahlen der registrierten Flüchtlinge liegt mittlerweile bei 900.000. Hinzu kommen die vielen Menschen, die sich einer Registrierung entzogen haben. Kommen wir zurück zum Terror –

gleich wurde sich solidarisch erklärt, ohne die Hintergründe zu kennen. Auf Facebook haben sich die Menschen die Flagge der „Grande Nation“ vors Gesicht gemalt und im Herdentrieb sind Sie denen gefolgt, die angeblich alles wissen. Nur, wenn wir uns in Europa solidarisch erklären, müsste es dann nicht die europäische Flagge sein? Und wo war die europäische Solidarität noch zwei Wochen zuvor? Als uns, auf Grund eines politischen Fehlers, die Flüchtlingsmassen überrollten und die Bundesregierung bis heute nicht weiß, wie viele Flüchtlinge überhaupt im Land sind.

Als Großereignis der Solidarität sollte das Fußballspiel zwischen den Niederlanden und Deutschland in Hannover dienen. Wir lassen uns unsere Freiheit nicht nehmen, wurde propagiert. Und? Das Spiel wurde abgesagt! Und das, obwohl wir hohe Sicherheitsvorkehrungen getroffen hatten, der BND involviert war und die Sicherheitskräfte Tage vorher schon alarmiert waren.

Warum? Es wurde bis heute keine Bombe oder Sprengsatz gefunden. „Zu ihrer Sicherheit“, wurde uns vom Innenminister gesagt und das er uns nicht beunruhigen wolle, wenn er alles sagt, was er weiß. Ein cleverer Schachzug, wenn er denn geplant war, denn alleine mit dieser Pressekonferenz hat er Ängste geschürt. So kann man leichter Regelungen und Gesetze durchbringen. Angst ist kein guter Ratgeber, genauso wenig wie Zorn und Hass. Gewalt erzeugt Gegengewalt, führt allerdings nicht zu einer Lösung! Glauben Sie, dass sich die Franzosen jetzt sicherer fühlen, weil die Streitkräfte den IS bombardieren? Dass uns eine Vorratsdatenspeicherung weiterhilft? Oder eine Fluggastdatenspeicherung?

https://de.wikipedia.org/wiki/Vorratsdatenspeicherung

Und wer sagt uns denn, außer den Medien und der französischen Regierung, das es der IS war? Mal von den oben erwähnten innenpolitischen Problemen abgesehen, kommen noch weitere Globalplayer ins Spiel. Was ist mit den Geheimdiensten aus Syrien und Russland? Welche Vorteile haben diese Länder, wenn sich Europa dem Krieg mit dem IS widmet? Im Nahen Osten haben wir, die Eliten Europas und der USA, uns einen Feind erschaffen, den wir nicht mehr los werden. Viel zu viele Interessengruppen, die um Macht, Gier und Geld kämpfen. Saudi-Arabien, Türkei, Kurden, Syrien, Irak, Iran, Russland, USA, Nato und mitten drin eine Kämpfertruppe namens islamischer Staat.

Und der Bündnisfall tritt nur ein, wenn ein anerkannter, eigenständiger Staat einem Nato-Partner den Krieg erklärt und angreift. So stand es mal geschrieben im Artikel 5 und wurde seit den Anschlägen vom 11. September 2001 immer wieder neu verhandelt. Heute steht von einem Staat nichts mehr im Artikel 5. Heute darf die Nato fast jeder Organisation den Krieg erklären, wenn diese auffällig geworden ist und einen Partner angegriffen hat.

http://www.n-tv.de/politik/Nato-entscheidet-nicht-ueber-Bundeswehr-article16366681.html

http://www.nato.diplo.de/Vertretung/nato/de/04/Rechtliche__Grundlagen/Nordatlantikvertrag.html

Durch Wegsehen und Füße stillhalten haben wir jahrelang zugesehen, wie sich die verschiedenen Völkergruppen bekämpfen, den Hass gegen alles Westliche schüren und sich zu Gotteskriegern machen. Schiiten, Sunniten, Alaviten usw.

https://de.wikipedia.org/wiki/B%C3%BCrgerkrieg_in_Syrien

landkarte-syrien

Jetzt ist es schon fünf nach zwölf und wir begeben uns politisch wie militärisch in ein äußerst großes Wagnis hinein. Durch die Beteiligung deutscher Streitkräfte holen wir uns den Terrorismus in unser Land, den wir so vorher nicht kannten. Die Sicherheitsbehörden bekommen immer mehr Macht und wir verlieren unsere Freiheit. Dabei müssen sich Sicherheit und Freiheit nicht ausschließen! Ich hoffe für uns, dass wir uns auch morgen noch frei auf Weihnachtsmärkten und Konzerten bewegen können und uns nicht die Angst im Nacken sitzt. Wir müssen zurück zu einer vertrauensvollen Politik und Führung, zurück zu Freiheit und Chancen! Unser jetziger Weg ist und kann nicht der Richtige sein!

http://www.faz.net/aktuell/politik/thema/syrien

Und was kommt danach? Der Libanon?

Was passiert in Mali, Afghanistan und der Türkei? Warum die Türkei? Weil wir uns dieser antidemokratischen Herrschaft gerade anbiedern. Wir bieten 3 Milliarden Euro, damit die Türkei das Flüchtlingsproblem für uns löst. Eine engere Zusammenarbeit wird erwünscht, da rücken die Menschenrechte und das Recht auf Pressefreiheit in weite Ferne. Die Kurdenproblematik wird sich schon regeln. Insgesamt bleibt festzuhalten: Es geht immer nur um Interessen, niemals um die Sache!

Ich wünsche Ihnen eine besinnliche Vorweihnachtszeit, schöne Feiertage im Kreise der Familien und Freunde. Bleiben Sie wachsam,

Ihr

Carsten Renner

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https://carstenrenner.wordpress.com/2015/06/01/impressum-haftungsausschluss-und-datenschutzausfuhrungen/

 

 

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