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Werte Leser,

lange Zeit habe ich mich persönlich mit Äußerungen zurückgehalten und mir jeden Tag, seit Wochen, die Berichterstattungen in unseren Medien angesehen und durchgelesen. Die armen Flüchtlinge, sie sterben im Mittelmeer, leben in armseligen Behausungen, erleiden psychische Schäden, werden durch Krieg getrieben, vergewaltigt, zu Kindersoldaten ausgebildet, Ihnen wird mit Hass begegnet, Flüchtlingsheime angezündet und und und.

Und ja, das stimmt. All diese Dinge geschehen und es ist sehr schlimm, das es so ist. Die Menschen, die vor Krieg und Zerstörung fliehen, hat man Hilfe und Unterstützung zu gewährleisten.

Und ja, diese Menschen, mit verschiedenen Mentalitäten, werden ein Leben lang mit diesen Eindrücken zu kämpfen haben und sollen in unsere Gesellschaft integriert werden. Was dabei heraus kommt? (Schulterzucken)

Und ja, wir tragen auch Verantwortung und vor allem Mitverantwortung für die vielen Kriege auf der Welt. Wir unterstützen die Kriegstreiberei und unsere Wirtschaft lebt sehr gut davon, also auch wir als Arbeitnehmer. Das Geschäft mit dem Tod war schon immer ein lukratives Geschäft.

Aber warum versuchen wir immer die Auswirkungen zu bekämpfen, anstatt uns der Ursache zu widmen? Warum geben wir den Menschen in ihrer Heimat kein sicheres zu Hause? Meinen wir wirklich, diese Menschen kommen gerne zu uns und verlassen ihre Wurzeln, ihre Heimat? Ich möchte nicht aus meinem Haus vertrieben und von meiner Familie getrennt werden, hunderte von Kilometer durch die Gegend irren, um für 3000 Dollar einen Platz auf einem Kutter zu ergattern, der mich ins vermeindliche Paradies bringt.

Wir tragen die Verantwortung! Warum befrieden wir nicht die Krisenherde und geben den Menschen eine Perspektive? Weil es sich nicht lohnt! Kriege wird es immer wieder geben, aus Macht, aus Gier, durch den Einfluss der reichen Staaten. Da spielen Interessen eine Rolle, die für uns kaum nachvollziehbar sind.

Auch Flucht und Ausbeutung sind damit verbunden! 800.000 Flüchtlinge, so lautet die Prognose der Bundesregierung für dieses Jahr. Zweihundert können wir ja in die Slowakei abgeben (Ironie). Das ist ein Milliardenmarkt für Schleuser, Industrie und Wirtschaft.

Die Ursache zu bekämpfen bedeutet auch, nach der Befriedung Entwicklungshilfe zu leisten- Schulen, Straßen, Brunnen zu bauen, die ganze Infrastruktur aufzubauen und für eine friedliche Zukunft zu sorgen. Wir müssen diesen Ländern nicht unsere Idee einer Demokratie aufzwingen, das dürfen diese Länder mit ihren Menschen selbst entscheiden. Aber wir müssen Ihnen den Weg bereiten, gehen müssen Sie diesen Weg selbst.

Doch das alles kostet viel Geld, unser Geld. Dann verdienen wir doch lieber am Unglück dieser Menschen und beschweren uns später, dass Sie uns auf die Pelle rücken. Auch hier bei uns verdienen noch viele an den Flüchtlingen.

Solange wir nicht die Ursachen bekämpfen, werden immer wieder viele Menschen aus ihrer perspektivlosen Heimat fliehen und versuchen, sich hier bei uns ein neues Leben aufzubauen. Und wer nichts zu verlieren hat, ist auch der Gewalt nicht weit entfernt. So lange nicht die Ursachen bekämpft werden, hat man Gefühl, es ist so gewollt. Nicht vom Bürger, sondern vom Staat, von den Staaten.

Wo die Staatengemeinschaft und die Vereinten Nationen versagen, müssen die Menschen leiden. Und das noch Jahrhunderte!

Ihr

Carsten Renner

https://carstenrenner.wordpress.com/2015/06/01/impressum-haftungsausschluss-und-datenschutzausfuhrungen/

P.S.: Ich wünsche mir natürlich ihre Meinung zu lesen, als konstruktive Kritik oder Zustimmung. Sollten Anfeindungen und Beschimpfungen dabei sein, werden diese Kommentare von mir gelöscht! Das nennt man nicht Zensur, sondern Toleranz gegenüber der Meinung des Anderen und Respekt gegenüber dem Menschen. Vielen Dank für ihr Verständnis!

News vom 01.09.2015:

Mittlerweile spricht man in der Politik vor vorgehaltener Hand von über 1.000.000 Flüchtlingen, nur in Deutschland. Grenzzäune zu errichten löst das Problem ebenfalls nicht, wie Ungarn es tagtäglich erfahren muss.

News vom 14.09.2015:

In Deutschland werden auf grund der hohen Flüchtlingsströme die Grenzkontrollen wieder eingeführt. Angefangen am Übergang nach Österreich werden schon bald weitere folgen. Das konzeptlose Durcheinander der Politik hat nun seine Grenzen erreicht. Weitere Staaten werden dem Bespiel Deutschlands folgen und noch ein paar Tagen wurde Ungarn für den Bau eines Grenzzaunes international verurteilt. Jetzt können die Bayern auf jeden Fall ihr Oktoberfest in aller Gemütlichkeit feiern und keiner stört die ca. 6.000.000 Gäste. Ich bleibe dabei, die Ursache muss angegangen werden, eine andere Lösung gibt es nicht!

News vom 23.10.2015:

Die Situation hat sich weiter verschlechtert. Der Winter naht, die Unterkünfte sind noch längst nicht alle winterfest. Die vielen ehrenamtlichen Helfer sind an ihren Grenzen angelangt und der Staat ruft nach mehr Sicherheitskräften, die er vorher stets weiter abgebaut hat. Die Flüchtlingsströme versucht man kontrolliert unter Eskorten von Polizei und Mililär zu begleiten. Die Balkanstaaten geraten mehr und mehr unter Druck, die Türkei wird auf einmal zum Schlüsselfaktor und sogar lieb in den Arm genommen, trotz Kurdenverfolgung, Angriffe auf fremdes Territorium und Unterstützung der IS. Das ganze Ausmaß zeigt die Verzweifelung unserer Regierung. Die Gesellschaft wird medial gespalten, in rechts und links. Eine liberale Mitte ist nicht gewollt und jede Meinungsäußerung zu diesem Thema wird auf die Goldwaage gelegt, so dass man besser schweigt und erträgt. Die neusten Zahlen gehen mittlerweile von 1,5 Millionen Flüchtlingen aus.

http://www.bamf.de/DE/Migration/AsylFluechtlinge/Asylverfahren/asylverfahren-node.html

Asylantragsverfahren

fluechtlinge

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