Schlagwörter

, , , , , , , , ,

Werte Leser,

wieder einmal hat es der Staat vermocht sich in die Geschicke des Marktes einzumischen und so für eine Regulierung zu sorgen, die es gar nicht bedarf.

Auf dem Weg zu einem demokratisch, totalitären (eine sehr harte Ausdrucksform und widersprüchlich) Staat, der jeder Institution und jedem Menschen sagt, was er wann und wo zu tun oder zu lassen hat, wurde jetzt die Frauenquote beschlossen.

Dies stellt nicht nur einen Eingriff in die unternehmerische Freiheit da, sondern disqualifiziert auch den Mann bei gleicher Eignung, Leistung und Befähigung bis zur Erfüllung der Quote.

30% Frauenanteil in Aufsichtsräten von Großunternehmen, egal wie hoch der Anteil der weiblichen Beschäftigten ist. Immerhin haben sich Grüne und Linke enthalten, ob das jetzt für die Opposition spricht oder nicht, sollte jeder für sich beurteilen.

In Europa, wo ein Anteil von 40% geplant war, ist die Frauenquote kein Thema mehr, weil man damit gegen das Subsidiaritätsprinzip verstoßen hat.

http://de.wikipedia.org/wiki/Subsidiarit%C3%A4t

Was spricht für eine Förderung der Frau bis in die höchste Ebene?

Aus Sicht der zur Zeit bestimmenden Politik zum einen, das Frauen älter werden als Männer und somit länger zur Verfügung stehen. Dies mag jetzt wegen des Rentenalters abwegig klingen, allerdings weiß niemand, was im Jahr 2050 ist. Zur Zeit liegt die Lebenserwartung der Frau bei 82,6 Jahren und die eines Mannes bei 78,1. Auf Grund der Demografie und dem altern der Gesellschaft versucht man so auch ein wenig den Arbeitskräftemangel abzufangen. Es besteht ja der Glaube, das sich durch die Quote mehr Frauen in den Unternehmen bewerben. Der größte Argumentationsgrund ist natürlich die Gleichberechtigung, die allerdings auch so niemals stattfinden wird, denn der Begriff „Quotenfrau“ wird immer über den Posten hängen, egal ob die Person durch Eignung, Leistung und Befähigung dorthin gekommen ist oder durch die Regelung.

Selbst bei den Stellenausschreibungen des Bundes steht im Anforderungsprofil der Hinweis, das Frauen bei gleicher Eignung, Leistung und Befähigung bevorzugt werden. So will es das Bundesgleichstellungsgesetz!

http://www.bund.de/IMPORTE/Stellenangebote/DWD/2014/10/1077782.html?nn=4642046&type=0&templateQueryString=b%C3%BCrosachbearbeiter&searchResult=true

Und was spricht dagegen? Das Gesetz zum einen, denn jeder Mensch ist gleich…zum anderen die unternehmerische Freiheit selbst zu bewerten, wer wann welchen Posten erhält. Des Weiteren sprechen folgende Aspekte gegen die Frauenquote:

http://www.julis.de/home/frisch-hereingekommen.html?tx_news_pi1%5Bnews%5D=1777&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=3583ff5578ebe5b53e9b0043d97711b9

Und ist es nicht so, das die Befürworter der Frauenquote diejenige benachteiligen, die zur Zeit gegen eine Quote argumentieren? Ob Frau oder Mann, beide Geschlechter zeigen so ihre Rudelgebären und somit ihre Abfälligkeiten gegenüber dem anderen Geschlecht. Dies ist gut so, denn sonst wären wir alle nur noch ein „Es“! Stimmt! Was ist denn mit denen? Haben wir bald eine Quote für Transvestiten? Und was ist mit geistig und körperlich behinderten Menschen? Was ist mit Menschen mit Migrationshintergrund? Wenn man all die verschiedenen Individuen betrachten will, dann benötigt man nicht mehr einen für die Aufgabe qualifizierten Führungsrat (Verwaltungsrat, Aufsichtsrat, Präsidium), sondern einen Rat mit folgenden Posten:

Je ein Posten pro Religionszugehörigkeit für Mann und Frau, zwei Posten für Menschen mit Migrationshintergrund,ebenfalls Mann und Frau, zwei Posten für die Inklusion, einen Schlichtungsrichter oder Richterin, einen Posten für Transvestiten und je einen Posten für Schwule und Lesben, die sich bereits geoutet haben. Ich mag noch den ein oder anderen vergessen haben, dies möge man mir verzeihen. Sie merken jedoch, dass egal wo der Staat sich in den freien Markt und die Selbstbestimmung einmischt, stets nur eine undurchdachte, zähe Suppe herauskommt, die bitter schmeckt und immer wieder nachgewürzt werden muss. So scheint es fast, als wäre es heute die Daseinsberechtigung für die Politik, ihre Regeln immer wieder zu verbessern, zu verwässern oder wieder aufzuheben.

Frauen in DaxUnternehmen

Letztendlich brauchen wir keine Frauenquote, sondern ein vernünftiges Produkt zur Verbesserung von Familie und Beruf. Eine Angleichung der Gehälter und somit auch der Rentenansprüche. Und eine Bewertung nach Eignung, Leistung und Befähigung. Zusätzlich noch die Frage: Möchte diese Person überhaupt in die Führungsverantwortung? Das war´s! Oder fällt Ihnen noch etwas ein?

Wie immer zum Abschluss noch ein Paar Links zur Thematik:

http://de.wikipedia.org/wiki/Frauenquote

https://www.openpetition.de/petition/argumente/gleichstellungsrecht-frauenquote-in-fuehrungspositionen-von-unternehmen

Frauenquote

 

Ihr

Carsten Renner

CarstenRenner14-2-14 041

 https://carstenrenner.wordpress.com/2015/01/01/impressum-haftungsausschluss-und-datenschutzausfuhrungen/
Advertisements