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Werte Leser,

nach dem heiligen Martin nun mal wieder ein ernstes Thema, das sich mit den Epidemien unserer Zeit beschäftigt.

Viele Krankheiten sind auch heute noch nicht heilbar, weil diese einfach nicht häufig genug auftreten und somit nicht rentabel für die Pharmaindustrie sind. Da Forschung viel Geld kostet, muss auch eine große Abnehmerzahl von Medikamenten auf der anderen Seite stehen. So zumindest sieht es der Markt und da Geld die Welt regiert, wird sich daran auch in nächster Zeit nichts ändern.

Seit Anfang der 80ér Jahre fordert HIV mehr als 36 Millionen Todesopfer und bis heute hat man herausgefunden, das der Erreger wohl von Schimpansen stammt. Damals gab es auch im Fernsehen eine hohe Rate von Werbespots zur Verhütung und Umgang mit AIDS.

http://de.wikipedia.org/wiki/HIV

2002 tauchte dann SARS in China auf. Der Erreger ist ein sogenanntes Coronavirus, das in einer tödlichen Lungenentzündung endet. Die Wirte werden nur vermutet und es kommen Fledermäuse und Schleichkatzen infrage.

http://www.onmeda.de/krankheiten/sars.html

1976 brach das Ebolafieber erstmals in Afrika aus. Als Wirt wird der Flughund angenommen, der in den ärmeren Regionen auf der Speisekarte steht. Damals wie heute kostete die Krankheit vielen tausend Menschen das Leben. Das Ansteckungsrisiko ist sehr hoch und eine Eindämmung der Krankheit muss unbedingt erfolgen, da es sich sonst rasch und unüberschaubar ausbreitet.

http://www.focus.de/gesundheit/ratgeber/reisemedizin/ebola/ebola-news-ticker-frankreich-behandelt-ebola-patientin-in-paris_id_4243701.html

Eine weitere Krankheit ist das Dengue-Fieber. Seit über 2000 Jahren gibt es diese Epidemie und wird von Mücken übertragen. Zum Glück verlaufen nur zwei bis vier Prozent der grippeähnlichen Krankheit tödlich.

http://www.tropeninstitut.de/krankheiten/krankheit.php?kid=2

Dies ist nur eine geringe Anzahl von Krankheiten, die uns bereits lange begleiten und immer wieder auftauchen können. Gerade arbeitet man fieberhaft an einer Lösung zu Ebola. Der wichtigste Faktor zur Eindämmung ist die Zeit. Je schneller reagiert wird umso weniger Menschen sind betroffen. Beim aktuellen Ebolavirus geht man davon aus, das der Wirt ein Flughund war und von einem Kind verspeist wurde. Dies war wohl schon Ende 2013. Nur einen Monat später war bereits die ganze Familie des Kindes verstorben und wenig später auch Menschen in den Nachbardörfern.

Die wichtigste Zeit für die Forscher ist die Inkubationsphase, also die Dauer zwischen Ansteckung (Infektion) und Ausbruch der Krankheit. Bei Ebola sind dies wohl 21 Tage zum handeln. Wird nicht schnell und ausreichend gehandelt (wie in Teilen leider geschehen), sterben hunderte Menschen und sogar eine flächendeckende Ausbreitung könnte Millionen Opfer kosten. Bei der Ebolakrankheit kann man sich über Schweiß, Blut, Speichel und Sperma anstecken!

Aus heutiger Sicht wurde zu spät gehandelt und in den Anfängen auch viel zu langsam. Erst als die ersten Infizierten auch den Westen erreichten, gingen die Alarmglocken an. Sowohl in Europa wie auch den USA sind mittlerweile Ebolatote zu bedauern.

http://orf.at/stories/2251334/2251447/

Die W.H.O. (Weltgesundheitsorganisation) ist die Organsiation, die mit als erstes auf solche Epidemien reagiert und sich über die Pharmaindustrie als Geldgeber finanziert. So hat es immer ein gewisses Geschmäckle, wenn die WHO reagiert und sich im nachhinein herausstellt, das es gar nicht so schlimm war und dennoch viele Länder dieser Welt Millionen von Tabletten von gewissen Herstellern geordert und somit den Profit extrem in die Höhe getrieben haben.

Nur weiß der Normalbürger selten, was ist denn nun eine schlimme Krankheit und wann brauche ich wirklich Medikamente oder Impfungen. Mit dieser Wissenslücke macht die Pharamindustrie Milliarden Umsätze auf Kosten der Gesundheit der Menschen. Gerade im Bereich der Gesundheitsaufklärung sind wir gefangen in einem Teufelskreis aus Ärzten, Apthekern und Lobbyisten der Industrie.

Durch eine gute Medienpräsenz wird die Angst der Menschen verstärkt und schnell ist der Aufschrei nach Medikamenten groß. Doch wie kann man wirkliche Seuchen von gemachten Epidemien unterscheiden? Als Laie wohl garnicht, dort vertraut man auf den gesunden Menschenverstand.

homer simpson

http://www.zentrum-der-gesundheit.de/ia-medienmanipulation.html

http://www.informationisbeautiful.net/visualizations/mountains-out-of-molehills/

Also bleiben Sie wachsam und fragen Sie sich stets: Wer hat was davon?

Ihr

Carsten Renner

CarstenRenner14-2-14 036

https://carstenrenner.wordpress.com/2014/05/15/impressum-haftungsausschluss-und-datenschutzausfuhrungen/

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