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Werte Leser,

ein nicht gern aufgenommenes Thema, zumindest wird es in der Öffentlichkeit nicht einmal am Rande behandelt, ist der Ausstieg aus der Kernenergie. Keiner redet darüber und doch ist es für unsere gesicherte Zukunft ein wichtiger Aspekt.

Als nach der Naturkatastrophe in Fukushima von der Bundespolitik der Atomausstieg beschlossen wurde und somit eine fast grenzenlose Beteiligung von weiteren Geldern jedes stromnutzenden Bürgers folgte, kam die große Zeit der erneuerbaren Energieträger. Wind, Sonne, Wasser sind dabei wohl die führenden Energielieferanten, da Biogasanlagen in Deutschland wohl nur nebensächlich betrachtet werden. Hier in Rheinland-Pfalz fand eine Verspargelung der Landschaft statt, da es kein Landesprogramm zur Aufstellung von Windparks gab und somit die Kommunen entscheiden durften, wann Sie wie viele Windräder aufstellen.

Die Wasserkraft spielt dabei in RLP keine Rolle und die Solaranlagen, die viele Bürger, somit zur Kleinunternehmer zählenden Gemeinschaft, auf ihren Dächern installiert haben, sind wie all die anderen erneuerbaren Energieträger auf Subventionen angewiesen.

Die nächste Seite enthält viele Details zum EEG:

http://www.noerr.com/de/presse-publikationen/News/das-novellierte-erneuerbare-energien-gesetz-%E2%80%93-ein-%C3%BCberblick-zum-eeg-2014.aspx?gclid=CM-uy9fJ28ACFUXLtAodvCsAyw

Der Ausstieg aus der Kernenergie bedeutete auch eine erhöhte Abgabe zum Strompreis, damit diese Subventionen auch gezahlt werden konnten. Mittlerweile beläuft sich die Abgabe pro Kilowattstunde (kWh) auf 6,24 Cent. Damit ist die Abgabe in den letzten Jahren ständig gestiegen und soll ab 01.01.2015 erstmals verringert werden auf 6 Cent pro kWh, also um sage und schreibe 0,24 Cent.

Doch ist ein Ausstieg überhaupt von Nöten gewesen? Und hat sich dadurch für die Menschen etwas geändert?

Ja, das hat es. Während damals die Menschen nicht in der Nähe von Atomkraftwerken (AKW) wohnen wollten, so meiden Sie heute die Nähe zum Windrad, zur Biogasanlage oder zum Solarpark. Die Gefahren sind und waren immer schon überschaubar, denn die AKW´s unterliegen hohen Sicherheitsstandards.

Eine Liste der Vorfälle mit Einstufung der Gefahr für Leib und Leben finden Sie hier:

http://de.wikipedia.org/wiki/Liste_meldepflichtiger_Ereignisse_in_deutschen_kerntechnischen_Anlagen

http://de.wikipedia.org/wiki/Endlager_%28Kerntechnik%29

Sie sehen, dass das Problem der Endlagerung eher für Besorgnis sorgt, wie der eigentliche Betrieb der Anlagen. Mittlerweile gibt es schon weitere noch höherklassige Reaktoren, bei denen ein Unfall/Störfall fast unmöglich erscheint.

Des Weiteren erreicht keiner der erneuerbaren Energien die Effizienz der Kerneenergie. Die politischen Parteien haben in den letzten Jahren alle Abstand zur Kernkraft genommen! Und jetzt kommt der Bumerang zurück! Damals hat man aus der Naturkatastrophe einen Atomunfall gemacht und jetzt kommt man nicht mehr zurück zur Effizienz und Geistesstärke.

https://carstenrenner.wordpress.com/2014/09/04/fukushima-der-anfang-vom-ende-der-kernpolitik/

Ob die Atomenergie noch einmal zum Thema wird, hängt wohl sehr stark vom weiteren Mißerfolg der eneuerbaren Energien ab. Wenn sich die Menschen, auch aus Kostengründen, mehr und mehr abwenden, könnte ein Wiedereinstieg in die Atomkraft populistisch attraktiv werden. Bis dahin muss man natürlich die Kosten für den Wiedereinstieg berechnen, da die alten Kraftwerke ja alle von Netz gehen müssen und somit die Betreiber wenig Interesse daran haben, viel Geld in den Erhalt der Anlagen zu stecken. Um es anders auszudrücken, es gab bereits den Versuch der Betreiber die Kosten für die Stilllegung auf die Bürger umzulegen und den Bund mit der Aufgabe zu betrauen.

Kommen wir nun zu den Leistungsgrenzen, wenn man überhaupt von Leistung sprechen kann, wenn man Kosten und Nutzen vergleicht.

http://www.focus.de/wissen/weltraum/odenwalds_universum/tid-22262/wohlstand-am-limit-schlechter-umwandlungsgrad-wenig-effizienz_aid_625959.html

http://www.rothaarwind.de/windenergie/mod_content_redpage/seite/Wirkungsgrad_der_Windenergie/cmshow/Energieertrag/index.html

Sie sehen, weder Sonnenkraftanlagen, noch Windkraftanlagen sind in der Lage ohne Subventionen zu überleben. Profitieren können zur Zeit nur die großen Betreiber. Das sind in vielerlei Hinsicht die Gleichen, die damals die Atomkraftwerke betrieben haben. Als Privatanleger ist eine Investition nicht zu empfehlen!

Des Weiteren kommt hinzu, das in vielen europäischen Nachbarländern weitere Atomkraftwerke geplant oder bereits im Bau sind. Deutschland versucht seit Jahren erfolglos alleine das EEG umzusetzen und importiert Strom zu hohen Preisen und exportiert Strom zu wesentlich geringeren Preisen, auch wenn Ihnen über die Medien andere Werte suggeriert werden.

http://www.energie-fakten.de/html/im-export.html

Unser Eigensystem kann nicht funktionieren und da die Sonne nur tagsüber scheint und Wind nicht immer weht, geht uns bald das Licht aus, denn Akkumulatoren mit hoher Speicherkapazität und zur erschwinglichen Eigennutzung sind noch in weiter Ferne und die Industrie hat auch wenig Interesse daran, dies zu ändern, da Sie sehr stark vom EEG profitieren.

Vielen Dank für ihr Interesse und wenn Sie das nächste Mal an einem Windrad vorbei kommen, genießen Sie einmal dieses dauernde Brummen und den Schlagschatten oder bei Solaranlagen dessen Summen und die kurzen Garantiezeiten von bis zu 10 Jahren. Wieviel Strom müssen Sie sparen, um die Investition für eine Solaranlage zur Wassererwärmung zu erwirtschaften? Oder zur Bezahlung der Gleichrichter, die eine Haltwertzeit von 5-7 Jahre haben. Je nach Größe der Anlagen benötigen Sie mehrere Wechsel-/Gleichrichter.

Fast hätte ich es vergessen. Ironischerweise sind es die Grünen, die in den letzten Jahren die Natur zerstört haben, in der Hoffnung in der Wählergunst zu steigen.

Ihr

Carsten Renner

CarstenRenner14-2-14 019

https://carstenrenner.wordpress.com/2014/05/15/impressum-haftungsausschluss-und-datenschutzausfuhrungen/

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