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Geehrte Leserschaft,

 

heute möchte ich mit Ihnen ein aktuell sehr sensibles Thema anschneiden und hoffe auf ihr Verständnis, das Sie von mir mehr Fragen wie Antworten bekommen.

Es geht um das Thema Inklusion:

http://de.wikipedia.org/wiki/Inklusion_%28Soziologie%29

Die Zusammenführung von zwei Dingen, die zusammen zu funktionieren haben. In diesem Fall die Menschen. Zum einen die körperlich gesunden Menschen (mal von O-Beinen und Plattfüßen abgesehen) und die behinderten Menschen (körperlich oder geistig).

Viele Politiker trauen sich an das Thema nicht mit Meinungsäußerungen heran, da sie befürchten müssen, das Ihnen die Worte im Munde gedreht werden. Dies geschieht auch sehr schnell, da viele nur mit gefährlichem Halbwissen an das Thema herangehen. Denn…

wer hat bei dem Thema Inklusion eigentlich mal mit den Betroffenen gesprochen?

Den Eltern, den Kindern, die Menschen, die tagtäglich mit dem Druck, der Vereinheitlichung und dem Miteinander zu tun haben?

Kann Inklusion in allen Bereichen funktionieren oder müssen wir uns nach Jahren eingestehen, das die Idee wohl doch nicht so durchdacht war?

Aktueller Bericht aus dem Gebiet Sport:
http://www.faz.net/aktuell/feuilleton/treppenwitz-der-deutschen-inklusionsgeschichte-13074982.html

Was bedeutet es für die Bildung, für das soziale Miteinander, den Leistungsdruck? Vor dem Gesetz sollen alle Menschen gleich sein und selbst dort gibt es Ausnahmen! Wie sieht es denn jetzt bei der Inklusion aus?

Eine Gruppe ist nur so stark wie ihr schwächstes Glied!

In Schulen wird oft angesprochen, das es so genannte „Problemkinder“ gibt mit Lerndefiziten.

Dies regelt man so, das in jeder der ersten Klassen jeweils ein paar davon integriert werden. Was hat das zur Folge? Das alle Klassen schwach sein werden, da die Kinder mit Lernschwierigkeiten die anderen Kinder in der Bildung behindern, aufhalten und Zeit kosten. Damit verurteile ich nicht die Kinder mit Lerndefiziten, sondern die Aufteilung. Würde man Klassen ohne bekannte Lernschwierigkeiten besetzen, dann hätte man min. eine starke und min. eine lernschwächere Klasse und würde den Kindern, und zwar allen Kindern, einen Gefallen tun.

Gleichzeitig müsste man sich verstärkt und pädagogisch sinnvoll mit der lernschwächeren Klasse beschäftigen. Dies bedeutet min. zwei Pädagogen oder sogar drei geschulten Lehrern. Bei einem Defizit allein in Rheinlandpfalz von mehreren hundert Lehrern wohl ein Traum.

Aber das nennt man auch Inklusion. Und da ist nur die Rede von im Kindergarten festgestellte Lernschwierigkeiten. Wie sich diese auch immer ausgedrückt haben.

Dies sollte anhand eines ganz einfachen Beispieles darstellen, wie man Gruppen schwächen kann. Das Kinder mit geistiger Behinderung da eine ganz andere Hausnummer sind, ist wohl nicht von der Hand zu weisen. Und wollen die Eltern dies überhaupt?

Persönlich glaube ich, das Inklusion gut gemeint ist und im allgemeinen auch in einigen Bereichen sehr gut funktionieren kann. Bei der Bildung habe ich da meine Bedenken, beim Sozialverhalten bin ich eher positiv gestimmt.

Auch wenn gerade Kinder dazu neigen, ehrlich und in unseren Augen hart zu sein. Ob sich also das Sozialverhalten der Kinder ändert und Sie mit Empathie punkten können, sei dahingestellt. Bewiesen ist es nicht!

http://de.wikipedia.org/wiki/Inklusive_P%C3%A4dagogik

http://www.aktion-mensch.de/inklusion/was-ist-inklusion.php

Ein Beispiel wie Inklusion bei körperlicher Behinderung funktionieren kann:

Aus meinem Bekanntenkreis kenne ich einen körperlich behinderten Mann, der in der damaligen Situation (wir reden hier von den 70ér Jahren) sehr gut mit seinen körperlich gesunden Mitschülern klar kam. Sie halfen ihm beim aus- und einräumen der Schulbücher und er versuchte seinen Mitschüler beim lernen zu helfen. Es war ein Geben und Nehmen und beide Seiten profitierten von der in der heutigen Sprache genannten Inklusion.

Heute begleitet er einen hochrangigen Posten zum Wohle der Gesellschaft, fährt ein schnelles Auto und ist mittendrin in der Gesellschaft.

Vielleicht muss man abwägen, wie weit Inklusion gehen sollte! In einer Leistungsgesellschaft, schneller. höher, weiter, wäre es fatal, die Inklusion mit allen Mitteln durchzusetzen und uns somit einen Teil unseres Wohlstandes zu nehmen, wovon alle Menschen in diesem Land profitieren. Die Jahre nach dem zweiten Weltkrieg bis heute haben unser Land zu dem gemacht, was wir heute sehen, fühlen und spüren.

http://www.hf.uni-koeln.de/data/e/File/Lehrstuhl%20ES/Jun.-Prof.Dr.ChristianHuber-Inklusionwirkt!-EinForschungsberblick.pdf

http://www.erstenachhilfe.de/blog/Inklusion-an-deutschen-Schulen

https://www.openpetition.de/petition/argumente/inklusion-ja-aber-richtig

Man sollte sich erst einmal über die Begrifflichkeit einig werden. Denn wir beziehen das Wort Inklusion in 99% der Fälle mit dem Zusammenführen von behinderten  (meist werden nur körperlich behinderte Kinder gesehen) und gesunden Kindern / Erwachsenen. Was ist denn mit der Integration? Ist Inklusion nicht eine moderne Form von Integration? Dann kämen auch Menschen mit anderer Herkunft, Rasse und Religion hinzu. Dann wäre Inklusion die Vereinigung von allem.

Hier ein Beispiel von verfehlter Inklusion/Integration:

http://waz.m.derwesten.de/dw/politik/spd-will-fuer-moslems-unterricht-umgestalten-id4168935.html?service=mobile

In unserer Geschichte hatten wir schon einmal eine Bewegung, die sich Flower Power Bewegung nannte. Diese war für ein Leben ohne Krieg und ewigen Frieden, leider auch weit weg von der Realität.

http://de.wikipedia.org/wiki/Hippie

Ein solcher Traum bleibt nun mal ein Traum, der gegen das menschliche Handeln verstößt.

Am letzten Wochenende durfte ich einen wunderbaren Film im Kino schauen, „Monsieur Claude und seine Töchter“!

Eine Komödie voll mit Integration und dessen Probleme. Zum ende hin wird klar, das man sich den Problemen stellen muss, um sie zu lösen. Und dies muss mit manchmal schmerzhafter Ehrlichkeit geschehen. Ich kann diesen Film nur empfehlen, um herzhaft zu lachen und sich diesen Problemen zu stellen. Selbst wenn man es nur auf seine Familie bezieht, kann man sich schon das ein oder andere Mal in dem Film wiederfinden. Der Film beansprucht die Lachmuskulatur und bedarf der Regeneration.

Ich wünsche Ihnen den Blick für das Wesentliche!

 

Ihr

Carsten Renner

CarstenRenner14-2-14 001-2

https://carstenrenner.wordpress.com/2015/01/01/impressum-haftungsausschluss-und-datenschutzausfuhrungen/

News vom 25.08.2014

Vielen Dank Frau Lutz-Zuefle – dieser Link verdeutlicht in einfachen Schritten den Begriff Inklusion:

www.inklusion-olpe.de/satzung.php

News vom 21.10.2014

http://www.sueddeutsche.de/bildung/inklusions-debatte-inklusive-missverstaendnisse-1.2182484

News vom 07.01.2015

Was versteht Aktion Mensch unter dem Thema Inklusion. Sie werden merken, sprich sehen, das auch hier nur körperlich behinderte Menschen gesehen werden.

 

 

 

 

 

 

 

 

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