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Werte Leser,

erst in dieser Woche durfte ich einen Vortrag von Herr Dr. Bardt vom wissenschaftlichen Institut in Köln folgen und er referierte über die Energiewende, Chancen, Nutzen und Kosten. An diesem Abend, zu dem viele interessierte Bürger kamen, kam es zu hitzigen Diskussionen über das EEG und ob die Energiewende bereits als gescheitert angesehen werden kann.

Ein Bürger fragte sogar, ob sich die Deutschen für intelligenter halten wie unsere europäischen Nachbarstaaten. Nur so wäre zu erlären, warum wir einen solchen Alleingang wagen und sich uns keiner in Europa anschließen mag.

Auch die Kosten für die Privathaushalte wurden aufgezeigt. Dazu auch ein Artikel in der Welt:

http://www.welt.de/wirtschaft/energie/article127681766/So-viel-kostet-die-Energiewende-jeden-von-uns.html

In meiner Umfrage geht es mir um ihre Meinung bezüglich der favorisierten Energiequelle.

Meine persönliche Meinung zu diesem Thema möchte ich Ihnen nicht vorenthalten.

Ich selbst halte die Energiewende, in der heutigen Form bei der Gesetzeslage, für gescheitert.

Unsere europäischen Nachbarn setzen in 50% der Fälle auf Atomenergie. Viele dieser Kraftwerke stehen auch in Grenznähe zu unserer Republik und wir importieren bereits heute Strom aus diesen Ländern, wie zum Beispiel Frankreich. Keine Angst, wir liefern auch Strom ins Ausland und kaufen es dann teuer zurück.

Und was die CO2 Lüge angeht, dazu habe ich mich bereits in einem anderen Artikel auf dieser Plattform geäußert.

Und bringt uns ein Alleingang überhaupt vorwärts?

Nach vielen Unfällen in den letzten Jahren, Stuttgart21, Flughafen Berlin, Nürburgring, Elbphilamonie usw. droht uns hier ein noch viel größeres Disaster? Und die Kosten tragen wir, jeder einzelne von uns jeden Monat.

Und hätten wir nicht eine größere Chance, wenn wir es nicht zur Ländersache machen würden? Oder sogar zur Entscheidungsfreiheit den Kommunen überlassen? Aus liberaler Sicht bestimmt ein guter Ansatz jede Kommune selbst bestimmen zu lassen, welche Gewinnungsform von Energie sie haben möchte, nur müssen dann auch alle Voraussetzungen geschaffen sein und die erneuerbaren Energien müssen den Kinderschuhen entsprungen sein. Allein der Verlust bei der Energiegewinnung ist um ein vielfaches größer wie der Nutzen.

Subventionen werden zu genüge gezahlt, die Frage ist nur, sind diese richtig verteilt? Und lohnt es sich wirklich für den Privatmann eine solche Investition, unter Einbeziehung der Subvention, zu vollziehen? Nach wieviel Jahren rechnet sich diese Investition unter Beachtung von Garantien, Abnutzung und Erneuerung?

Seit der Krimkrise wird auch wieder das Thema Fracking betrachtet!

Dazu noch ein kurzer Abriss von Wikipedia zum Thema Fracking:

Hydraulic Fracturing oder kurz Fracking ist eine Methode zur Erzeugung von Rissen im Reservoirgestein im tiefen Untergrund, mit dem Ziel, dass dort lagernde Gase oder Flüssigkeiten leichter und beständiger zur Bohrung fließen und gewonnen werden können.

Bereits heute ist etwa ein Drittel der deutschen Erdgasförderung mit Hilfe der Fracking-Technologie erschlossen worden. In den USA wird seit etwa Anfang der 2000er Jahre verstärkt Erdgas mittels Fracking gefördert, was einen Boom zur Folge hatte. Dies hat den dortigen Energiemarkt erheblich verändert und mündete in einem aktuellen Erdgas-Überangebot mit Preisverfall auf dem US-Markt, so dass die Rentabilität des Verfahrens bereits in Frage gestellt wurde. Die US-Regierung fördert daher seit etwa 2013 Anstrengungen zum verstärkten Export von Flüssig-Erdgas nach Europa und Japan, unter anderem mit beschleunigten Genehmigungsverfahren.[8][9]

Aufgrund von Wirtschaftssanktionen gegen Russland wegen der Krimkrise in der Ukraine ab Februar 2014 wurde US-Flüssigerdgas nachdrücklich von US-Politikern[10] sowie auch von Bundeskanzlerin Angela Merkel[11] als Alternative zum russischen Erdgas für die europäische Energieversorgung ins Spiel gebracht. Zudem wurden im Zuge der Krise Forderungen nach einem verstärkten Fracking-Einsatz in europäischen Ländern geäußert.[12] Bisherige, seit langem bestehende Bestrebungen zur Ausweitung der Fördertätigkeit in europäischen Ländern führten zu einer kontrovers geführten und noch andauernden politischen und gesellschaftlichen Debatte. Dabei werden vor allem die mit dem Einsatz der Technologie verbundenen Umweltrisiken und mögliche Gesundheitsgefahren diskutiert.[1][13] Einige Länder und Regionen haben Erdgas-Fracking auf ihrem Gebiet gesetzlich verboten.

Behalten Sie das neue vom Bundestag verabschiedete EEG 2.0 im Auge und stellen sie sich in den nächsten Jahren auf noch höhere Kosten ein, denn auch Angela Merkel sagte mal vor Jahren, das die Schmerzgrenze erreicht sei und seitdem haben wir uns weiter nach oben orientiert. Soviel zum Geschwätz von gestern!

Viele Fragen bleiben offen und auch ich schulde Ihnen Antworten. Bedauerliche Weise habe ich kaum Antworten und auch beim anfangs angesprochene Abend blieben viele Fragen offen, denn auch der Referent hielt sich mit seinen persönlichen Eindrücken stark zurück und versuchte manch knifflige Frage diplomatisch zu umschiffen.

Bleiben Sie wachsam!

 

Ihr

Carsten Renner

Bild

https://carstenrenner.wordpress.com/2014/05/15/impressum-haftungsausschluss-und-datenschutzausfuhrungen/

 

News vom 02.09.2014:

Wer hätte das gedacht? Die Regierung hat versagt und wer zahlt dafü?

http://www.welt.de/wirtschaft/article131807915/Bundesregierung-scheitert-am-Klimaschutz.html

 

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